Tödlicher Verkehrsunfall in Coimbatore fordert Leben von Touristen aus Kerala.
Tamil Nadu – Schwerer Verkehrsunfall: In Coimbatore (Tamil Nadu) hat sich ein tragisches Unglück ereignet. MehrereTouristen aus Kerala kamen ums Leben. Wie berichtet wird, kam der Kleinbus, in dem die Reisenden unterwegs waren, am Freitagabend auf der Valparai-Pollachi-Ghat Road von der Fahrbahn ab und stürzte eine etwa 30 Meter tiefe Schlucht hinunter. Sieben Frauen und ein Mann starben noch an der Unfallstelle, fünf weitere Personen wurden schwer verletzt.
Opfer gehörten zu einer Reisegruppe
Der Unfall ereignete sich gegen 17:15 Uhr an der 13. Haarnadelkurve der Valparai-Pollachi-Ghat Road. Die Opfer stammten aus Perinthalmanna im Distrikt Malappuram (Kerala). Sie waren Teil einer 13-köpfigen Reisegruppe und auf der Rückfahrt von einem Ausflug in Valparai. Nach ersten Erkenntnissen verlor der 21-jährige Fahrer des Tempo Travellers, Mohammed Fasith, in der scharfen Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug.
Polizei am Unfallort eingetroffen
Der Kleinbus kam von der Straße ab, überschlug sich einen dicht bewaldeten Abhang hinunter und blieb erst in der Nähe der neunten Haarnadelkurve liegen. Alle acht Insassen starben noch am Unfallort. Nach der Alarmierung erreichte die Polizei aus Valparai die Unglücksstelle und leitete sofort eine Rettungsaktion ein. Auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden zur Bergung der Opfer und Verletzten eingesetzt.
Rettungswagen brachten Verletzte ins Krankenhaus
Ein Polizeibeamter erklärte, dass die Rettungsarbeiten aufgrund des schwierigen Geländes äußerst herausfordernd waren. Dennoch konnten alle Überlebenden geborgen werden. Die fünf Verletzten wurden mit Rettungswagen in das staatliche Krankenhaus von Pollachi gebracht. Ihr Zustand wird als ernst beschrieben. Die Leichname der Verstorbenen wurden zur Obduktion überstellt. Die Polizei von Kadambarrai hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und mit den Untersuchungen zur Unfallursache begonnen.
Coimbatore
Coimbatore ist eine bedeutende Industriestadt im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, die aufgrund ihrer florierenden Textilindustrie historisch als „Manchester Südindiens“ bekannt ist. Ihre Ursprünge reichen bis in die antike Region Kongu Nadu zurück, die von Dynastien wie den Cheras regiert wurde; später entwickelte sie sich zu einem wichtigen britischen Kolonialhandelszentrum. Heute ist sie ein wirtschaftlicher Knotenpunkt und Tor zu den Hügelstationen der Westghats.
Tamil Nadu
Tamil Nadu ist ein Bundesstaat im Süden Indiens, der für sein reiches dravidisches Kulturerbe und seine prächtige hinduistische Tempelarchitektur, wie den Brihadeeswarar-Tempel in Thanjavur, bekannt ist. Historisch war es die Heimat mächtiger antiker Dynastien wie der Cholas, Pandyas und Pallavas, die ein bleibendes Erbe in Kunst, Literatur und Handel hinterließen. Heute ist es ein lebendiges Zentrum der tamilischen Sprache, des klassischen Tanzes (Bharatanatyam) und der Musik.
Kerala
Kerala ist ein Bundesstaat an der südwestlichen Malabarküste Indiens, bekannt für seine üppigen Backwaters, tropische Grünpracht und lebendige Kultur. Historisch war es jahrhundertelang ein bedeutendes Zentrum des Gewürzhandels, das Händler aus Phönizien, Rom, der arabischen Welt und später europäische Mächte wie die Portugiesen und Niederländer anzog. Sein unverwechselbares kulturelles Erbe, einschließlich klassischer Tanzdramaformen wie Kathakali, wird durch diese lange Geschichte vielfältiger äußerer Einflüsse und innerer Traditionen geprägt.
Valparai-Pollachi Ghat Road
Die Valparai-Pollachi Ghat Road ist eine malerische Bergstraße im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, die die Ebenen von Pollachi mit der Hügelstation Valparai verbindet. Historisch wurde sie während der britischen Kolonialzeit erschlossen, um den Zugang zu den ausgedehnten Tee- und Kaffeeplantagen der Region zu erleichtern. Die Straße ist bekannt für ihre scharfen Haarnadelkurven, üppigen Regenwälder und häufige Begegnungen mit Wildtieren, darunter Elefanten.
Valparai
Valparai ist eine malerische Hügelstation im Distrikt Coimbatore in Tamil Nadu, Indien, eingebettet in die Anaimalai-Berge. Ihre moderne Geschichte begann im späten 19. Jahrhundert, als die Briten hier ausgedehnte Tee- und Kaffeeplantagen anlegten und die Region damit nachhaltig veränderten. Heute ist sie bekannt für ihre grünen Plantagen, ihre reiche Artenvielfalt und als Tor zu mehreren Wildschutzgebieten.
Perinthalmanna
Perinthalmanna ist eine Stadt im Distrikt Malappuram in Kerala, Indien, die historisch als bedeutendes Handelszentrum an der antiken Gewürzroute eine wichtige Rolle spielte. Sie ist vor allem für den aus dem 16. Jahrhundert stammenden Thali-Tempel bekannt, eine bedeutende hinduistische Pilgerstätte, sowie für ihren seit langem bestehenden Ruf als Zentrum für ayurvedische Medizin und traditionellen Kräuterhandel.
Distrikt Malappuram
Der Distrikt Malappuram ist eine historisch bedeutende Region im nördlichen Teil des indischen Bundesstaates Kerala, bekannt für seine lebendige muslimische Mappila-Kultur. Er war während des Mittelalters eine wichtige politische und militärische Hochburg, insbesondere als Sitz des Zamorin von Calicut und später als Zentrum des Widerstands gegen die Kolonialmächte. Heute ist er für seine hohe Alphabetisierungsrate, seine Bildungseinrichtungen und seine malerischen Landschaften mit Flüssen, Hügeln und der Küste des Arabischen Meeres bekannt.
Pollachi
Pollachi ist eine geschäftige Marktstadt im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, die historisch seit Jahrhunderten ein bedeutendes Handelszentrum für landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kokosnüsse, Gewürze und Jaggery (Rohrzucker) ist. Ihre Lage am Fuße der Westghats und die Nähe zu den Anaimalai-Bergen machen sie zudem zu einem Tor zu mehreren Wildschutzgebieten und Naturreservaten.
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