
Eine Ausstellung mit dem Titel „Das 15. Jahr seit 3/11“, in der Werke von Autoren zum Thema des Großen Ostjapanischen Erdbebens gezeigt werden, begann am 17. März in der Galerie-Café „Pompiye House“ (Minami 6, Nishi 24) im Bezirk Chuo, Sapporo.
Großes Ostjapanisches Erdbeben
Das Große Ostjapanische Erdbeben war ein verheerendes Seebeben der Stärke 9,0 vor der Nordostküste Japans am 11. März 2011. Es löste einen gewaltigen Tsunami und die Nuklearkatastrophe von Fukushima Daiichi aus. Es wird als eines der stärksten je gemessenen Erdbeben und als Japans schlimmste Nachkriegskatastrophe in Erinnerung behalten, die immense Verluste an Menschenleben und langfristige regionale Verwüstungen verursachte. Das Ereignis und seine Folgen haben Japans Katastrophenvorsorge, Energiepolitik und kollektives Gedächtnis nachhaltig geprägt. Zahlreiche Gedenkstätten und Museen widmen sich der Bewahrung seiner Geschichte und Lehren.
Hokkaido
Hokkaido ist die nördlichste Hauptinsel Japans und historisch die Heimat der indigenen Ainu. Die moderne Entwicklung beschleunigte sich im späten 19. Jahrhundert während der Meiji-Ära, als die japanische Regierung die Insel offiziell als Präfektur einrichtete und die großflächige Besiedlung und landwirtschaftliche Erschließung vorantrieb. Heute ist Hokkaido bekannt für seine ausgedehnten Naturlandschaften, Großstädte wie Sapporo und seine besonderen saisonalen Attraktionen.
Sapporo
Sapporo ist die Hauptstadt von Hokkaido, Japan. Sie wurde 1868 während der Meiji-Zeit als geplante moderne Siedlung gegründet. International berühmt wurde die Stadt durch die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 1972 und das jährliche Schneefestival, das 1950 begann. Die Geschichte Sapporos ist eng mit der Entwicklung als politisches und wirtschaftliches Zentrum Hokkaidos verbunden. Das ikonische Straßenraster und Wahrzeichen wie der Uhrturm symbolisieren die frühe westlich geprägte Stadtplanung.
Chuo Ward
Der Bezirk Chuo ist einer der 23 Bezirke Tokios und liegt im Herzen der Stadt. Historisch umfasst er Gebiete wie Nihonbashi, den Ausgangspunkt der historischen fünf Straßen Japans in der Edo-Zeit, und Ginza, das nach der Meiji-Restauration zu einem Symbol der Modernisierung wurde. Heute verbindet der Bezirk historische Stätten wie die Nihonbashi-Brücke mit modernen Wolkenkratzern und luxuriösen Einkaufsvierteln.
Minami 6, Nishi 24
„Minami 6, Nishi 24“ bezeichnet eine spezifische Adresse im rasterförmigen Stadtplan von Sapporo, der im späten 19. Jahrhundert während der japanischen Modernisierung systematisch angelegt wurde. Obwohl es sich nicht um einen einzelnen berühmten Ort handelt, befinden sich in diesem zentralen Bezirk Wahrzeichen wie die historische Hokkaido-Universität und der Uhrturm von Sapporo, die die Entwicklung der Stadt als Pioniersiedlung auf der nördlichen Insel Japans widerspiegeln.
Pompiye House
„Pompiye House“ ist ein historisches Gebäude in Sapporo, Japan, genauer im Bezirk Chuo. Es dient als Galerie-Café und Veranstaltungsort für kulturelle Ausstellungen, insbesondere mit Bezug zu zeitgenössischer Kunst und sozialen Themen. Der Name ist eine Anspielung auf Pompeji und verleiht dem Ort eine besondere künstlerische Note.