Durchbruch bei erneuerbaren Energien: Neue Solarzelle mit Rekordwirkungsgrad

Eine neuartige, hocheffiziente Solarmodul-Technologie wurde vorgestellt, die die Kosten für Solarenergie drastisch senken könnte. Die Module nutzen ein neuartiges Perowskit-Material, das im Labor einen Rekordwirkungsgrad von über 30 Prozent bei der Energieumwandlung erreicht.

Nahaufnahme des neuen hocheffizienten Solarzellen-Prototyps.

Dieser Fortschritt könnte den globalen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen beschleunigen. Die Technologie soll nach erfolgreichen Tests zur Massenproduktion in drei bis fünf Jahren kommerziell verfügbar sein.

Die wichtigsten Fakten:

  • Material: Fortschrittlicher Perowskit-Verbundstoff.
  • Laborwirkungsgrad: 30,5 Prozent.
  • Potenzielle Kostenreduktion: Bis zu 40 Prozent im Vergleich zu aktuellen Siliziummodulen.
  • Geplanter Marktstart: 2027 bis 2029.

Erste Tests zeigen, dass die Module nach 1.000 Stunden Dauerbetrieb noch über 90 Prozent ihrer anfänglichen Leistung erbringen. Damit werden frühere Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit von Perowskit-Materialien ausgeräumt. Weitere Langzeittests zur Stabilität laufen derzeit.