Die Polizei hat einen 46-jährigen Mann, einen Mitarbeiter einer Wohngruppe, wegen des Verdachts auf Entführung zu unsittlichen Zwecken und sexueller Handlungen ohne Einwilligung festgenommen. Die Festnahme erfolgte am 11. April. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, ein junges Mädchen, das Nutzerin eines Tagesdienstes für behinderte Menschen war, während einer Abhol- oder Bringfahrt mitgenommen und an ihr unsittliche Handlungen vorgenommen zu haben. Der Beschuldigte hat die Vorwürfe laut Berichten bestritten und angegeben, sich „nicht zu erinnern“. Diese Informationen stammen aus Ermittlerkreisen.

Den Angaben zufolge soll der Mann das Mädchen mit Behinderung Ende Februar 2024 zu unsittlichen Zwecken in seine Wohnung gebracht und dort sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Er steht außerdem im Verdacht, mit einem Mobiltelefon den Unterkörper des Mädchens gefilmt und so vier kinderpornografische Videos erstellt zu haben. Das Mädchen war Nutzerin des Tagesdienstes für behinderte Menschen, in dem der Verdächtige arbeitete und für ihren Transport per Auto zuständig war.

Im November 2025 wurden der Polizei Informationen über den Verdächtigen übermittelt, woraufhin die Ermittlungen aufgenommen wurden.

Laut Ermittlungskreisen ist der Beschuldigte derzeit in einer anderen, kinderbezogenen Einrichtung beschäftigt als zu der Zeit der mutmaßlichen Taten. Er verfügt über eine Qualifikation als Kinderpfleger und hat in der Vergangenheit in mehreren Einrichtungen gearbeitet. Die Polizei ermittelt zu den Einzelheiten.