Das Energieministerium gab bekannt, dass die Pumpkapazität der Ost-West-Pipeline von rund sieben Millionen Barrel pro Tag erfolgreich und in kürzester Zeit vollständig wiederhergestellt werden konnte.

Das Ministerium bestätigte zudem, dass auch die betroffenen Fördermengen aus dem Manifa-Feld von etwa 300.000 Barrel pro Tag in Rekordzeit wiederhergestellt werden konnten. Dies unterstreiche die Effizienz der Maßnahmen und die Bereitschaft des Betriebssystems, Herausforderungen zu bewältigen.

Ost-West-Pipeline

Die Ost-West-Pipeline, auch als Trans-Alaska-Pipeline-System (TAPS) bekannt, ist eine wichtige Rohölpipeline in den USA. Sie verläuft etwa 1300 Kilometer von der Prudhoe-Bucht an der Nordküste Alaskas bis zum Hafen Valdez im Süden. Der Bau erfolgte zwischen 1974 und 1977 nach der Entdeckung riesiger Ölvorkommen in der Prudhoe-Bucht im Jahr 1968. Die Pipeline veränderte die Wirtschaft Alaskas grundlegend und wurde zu einer kritischen Infrastruktur für die US-Energieversorgung. Sie ist für ihre Ingenieursleistung bekannt, die auf Permafrost und Wildtierwanderungen Rücksicht nimmt, und bleibt eine vitale, aber auch umstrittene Lebensader für die heimische Ölproduktion.

Manifa-Feld

Das Manifa-Feld ist ein großes Offshore-Ölfeld im Persischen Golf, Saudi-Arabien, das von Saudi Aramco betrieben wird. Es wurde 1957 entdeckt, blieb aber aufgrund seiner komplexen Geografie in flachen Gewässern und seines schweren Rohöls jahrzehntelang unerschlossen. Erst moderne Ingenieurstechnik, einschließlich eines Netzes von Dämmen und Bohrinseln, ermöglichte 2013 die Aufnahme der Großproduktion. Damit ist es ein zentraler Bestandteil der saudi-arabischen Energieinfrastruktur geworden.