Europa hielt letzte Nacht die Luft an, als die Halbfinalspiele der Qualifikation für die WM 2026 (USA, Kanada, Mexiko) angepfiffen wurden. Es war kein gewöhnlicher Abend im UEFA-Kalender, sondern eine Nacht, in der sich Abschiedstränen mit Jubelrufen mischten. Die Stadien wurden Zeuge unerwarteter Ergebnisse, die die Ambitionen historischer Nationalmannschaften zunichtemachten und aufstrebenden Teams die Tür öffneten, ein neues Kapitel in der Geschichte des schönen Spiels zu schreiben.
Italien heilt alte Wunden… und ein Schock in Cardiff
In Weg A ging die italienische Nationalmannschaft mit dem vollen Bewusstsein in ihr Spiel gegen Nordirland, dass jedes Stolpern eine weitere katastrophale WM-Absenz bedeuten würde. Die Azzurri lieferten eine taktische Meisterleistung ab, kontrollierten dank der Laufarbeit von Nicolò Barella und den entscheidenden Pässen von Sandro Tonali das Mittelfeld und siegten mit 2:0 unter wilden Jubelstürmen auf den Rängen des San Siro.

Auf der anderen Seite desselben Weges sorgte Bosnien und Herzegowina für die große Überraschung, indem es mitten in Cardiff die walisische Nationalmannschaft ausschaltete. Die Partie, die nach einem dramatischen 1:1 in die Verlängerung ging, wurde durch ein 4:2 im Elfmeterschießen zugunsten der Bosnier entschieden. Damit platzten die Träume der walisischen Drachen von der WM-Rückkehr, und es kommt zum heiß erwarteten Final-Duell zwischen Bosnien und Italien.

Lewandowski führt Polen an… und ein überraschender ukrainischer Zusammenbruch
In Weg B bewies der erfahrene Robert Lewandowski, dass er nach wie vor die Schlüsselfigur im polnischen Fußball ist. Er führte die polnische Nationalmannschaft mit einem 2:1-Sieg über das harte Hindernis Albanien.