Arbeitnehmer zahlen 500–700 Rupien pro Kilo für 2,5-kg-Gasflaschen – Memorandum an Behörden übergeben
Surat. Es wird gefordert, streng gegen den Schwarzmarkthandel mit Kochgasflaschen im Gebiet Sachin GIDC und der Umgebung vorzugehen. Vertreter der Sachin Industrial Co. Op. Housing Society haben dazu ein Memorandum an die Verwaltung übergeben und um sofortige Maßnahmen gebeten.
In dem Memorandum, das dem Bezirkskontrolleur (District Collector) von Surat, dem Bezirksversorgungsbeauftragten (District Supply Officer) und dem Polizeikommissar von Surat überreicht wurde, heißt es, dass etwa drei lakh (300.000) Arbeiter des Sachin Industrial Estate in nahegelegenen Wohngebieten wie Rameshwar, Shivnagar, Siddhivinayak und Lakshmivila leben. Zudem sind Menschen aus Dörfern wie Sachin, Kanakpur, Kansad, Paligam, Talangapur, Uber und Gabheni auf die Versorgung in diesem Gebiet angewiesen.
Laut Memorandum nutzen einige Ladenbesitzer und Betreiber von Gemischtwarenläden aktuell die Angst vor Lieferengpässen bei Flüssiggas (LPG) infolge der kriegsähnlichen Situation zwischen Iran, Amerika und Israel aus. Sie betrieben illegale Nachfüllungen von Gasflaschen und Schwarzmarkthandel.
Berichten zufolge verlangten Händler früher 70 bis 80 Rupien pro Kilogramm für das Nachfüllen einer kleinen 2,5-kg-Gasflasche. Jetzt sollen sie angeblich 500 bis 700 Rupien pro Kilogramm berechnen. Dies verursache bei den armen Arbeitern und der Bevölkerung der umliegenden Dörfer erhebliche finanzielle Not.
Die Vertreter der Wohnbaugenossenschaft warnten, dass viele Arbeiter in ihre Heimatdörfer zurückkehren könnten, wenn sie nicht bald Entlastung erführen. Dies könnte sich auch auf den Betrieb der Industrieunternehmen auswirken.
In diesem Zusammenhang forderten sie die Abteilung für Lebensmittel und Zivilversorgung (Food and Civil Supply Department) auf, Razzien durchzuführen und streng gegen die am Schwarzhandel Beteiligten vorzugehen. Auch an die Polizei wurde appelliert, Gemischtwarenläden und verdächtige Orte zu untersuchen und entschiedene Maßnahmen gegen die für illegale Aktivitäten Verantwortlichen zu ergreifen.