In sozialen Medien wurden Informationen über einen Vorfall veröffentlicht, der sich spätabends in einem Wohnhaus in der Kunikowa-Straße in der Heldenstadt Noworossijsk ereignet haben soll.
Laut einem Mann befand er sich im Aufzug, als das Seil riss. Infolgedessen habe der Bewohner „zwischen dem vierzehnten und achten Stock Schwerelosigkeit erlebt“. Der Mann schilderte, im Moment des Falls sei er gegen die Decke geschleudert worden, sein Kopf habe die Deckenlampe getroffen, dann sei er in die Hocke gegangen, habe sich das Kinn am Knie gestoßen und sei „bewusstlos geworden“.
Dem Geschädigten zufolge habe er vor dem Sturz versucht, die Leitstelle anzurufen, doch die Anrufe seien abgebrochen worden. Der Mann gab an, die Polizei sei an den Ort gerufen worden. Er beabsichtige zudem, eine Beschwerde bei der Hausverwaltung einzureichen.
Die Situation wurde vom Stadtwirtschaftsamt der Verwaltung von Noworossijsk kommentiert.
Laut der Hausverwaltung sei um 23:15 Uhr bei der Aufzugsdienst-Firma eine Meldung über einen möglichen Aufzugsstopp eingegangen. Fachleute seien 15 Minuten später vor Ort eingetroffen.
Eine Überprüfung habe ergeben, dass alle Aufzüge funktionsfähig seien und keine Seilbrüche festgestellt wurden. Den Fachleuten zufolge funktioniere die Sicherheitsbremse normal, eine Auslösung sei nicht registriert worden.
„Es gab keine Verletzten, keine Vertreter des Rettungsdienstes und keine Polizei vor Ort. Seit dem Vorfall ist in der Geschäftsstelle der Hausverwaltung keine einzige Meldung über Verletzungen oder Unfälle eingegangen“, so das Stadtwirtschaftsamt.
Es wird betont, dass seit 8:00 Uhr über Haus-Chatgruppen nach einem möglichen Geschädigten gesucht worden sei. Bisher habe sich jedoch niemand gemeldet.
Das Stadtwirtschaftsamt fügte hinzu, dass ein möglicher Auslöser des Vorfalls ein Stromausfall gewesen sein könnte. Im Moment der Spannungsspitze könnte die Person im Aufzug „eine Illusion des Fallens erlebt haben, obwohl es keinen tatsächlichen Defekt am Aufzug gegeben habe“.
Es wird berichtet, dass alle Informationen an die Aufsichtsbehörden weitergeleitet wurden.