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Livestream zur Haushaltssitzung des Parlaments: Während der Debatte über die Dankesadresse an die Präsidentin im Lok Sabha startete Oppositionsführer Rahul Gandhi einen scharfen Angriff auf die Zentralregierung und brachte das Thema chinesischer Grenzübertritte zur Sprache. Seine Rede löste im Parlament einen großen Aufruhr aus. In seiner Ansprache hinterfragte Rahul Gandhi sicherheitsrelevante Angelegenheiten im Zusammenhang mit China und kritisierte die Politik der Regierung. Dabei las er Auszüge aus einem Bericht vor, der in einem Magazin veröffentlicht worden war. Verteidigungsminister Rajnath Singh erhob dagegen Einspruch. Er erklärte, dass nach den Geschäftsordnungsregeln des Hauses nicht auf unveröffentlichtes Material oder noch nicht erschienene Bücher Bezug genommen werden darf.
Der Verteidigungsminister sagte im Lok Sabha, er verlange, dass der Oppositionsführer das Buch, aus dem er zitiere, auf den Tisch des Hauses lege, da das betreffende Buch noch nicht veröffentlicht sei. Er stellte klar, dass Debatten im Haus nur im Rahmen der Regeln geführt werden dürften.
Akhilesh: China-Thema ist sensibel, Debatte sollte erlaubt sein
Inmitten dieser Kontroverse unterstützte der Samajwadi-Partei-Abgeordnete Akhilesh Yadav Rahul Gandhi. Er sagte, die Angelegenheit im Zusammenhang mit China sei äußerst sensibel, und dem Oppositionsführer sollte es erlaubt sein, seine Ansichten zu diesem Thema darzulegen. Akhilesh Yadav forderte das Haus auf, zu Fragen der nationalen Sicherheit eine breite und offene Diskussion zu führen.
Im Lok Sabha sagte der Abgeordnete der Samajwadi-Partei, Akhilesh Yadav, der sich im Zusammenhang mit China äußerte: „Die Angelegenheit bezüglich China ist sehr sensibel. Dem Oppositionsführer im Lok Sabha sollte das Wort erteilt werden.“
Unterdessen informierte der Unionsminister für parlamentarische Angelegenheiten das Haus, dass die Sprecherin bereits klargestellt habe, dass das Zitieren von Artikeln aus Magazinen oder Zeitungen im Lok Sabha nicht gestattet sei. Er sagte, die Verfahren und Debatten des Hauses würden ausschließlich nach den etablierten Regeln und Verfahren ablaufen.
Im Lok Sabha sagte der Unionsminister für parlamentarische Angelegenheiten: „Die Sprecherin hat eine Entscheidung getroffen, dass Artikel aus Magazinen oder Zeitungen nicht im Haus zitiert werden können… Die Debatte im Haus sollte gemäß den Gesetzen geführt werden.“
Lok Sabha-Sitzung vertagt
In seiner Erklärung sagte Rahul Gandhi, die von ihm zitierten Quellen seien glaubwürdig und enthielten Auszüge aus den unveröffentlichten Memoiren eines ehemaligen Armeechefs, General MM Naravane. Die Regierungsseite bezeichnete dies jedoch als Verstoß gegen die Geschäftsordnung. Dabei fragte Rahul Gandhi erneut, was darin enthalten sei, das die Regierung so unruhig mache. Er sagte, wenn die Regierung keine Angst habe, dann sollte man ihn weiterlesen lassen.
Der Oppositionsführer im Lok Sabha, Rahul Gandhi, sagte: „Der Verteidigungsminister, der Innenminister und der Premierminister stellen unsere Partei, unsere Parteiführer und unseren Nationalismus in Frage. Dieser Artikel schreibt über den Charakter des Premierministers… Hier geht es weder um China noch um den Premierminister…“
Währenddessen sagte der Oppositionsführer im Lok Sabha, Rahul Gandhi, dass der Verteidigungsminister, der Innenminister und der Premierminister ihre Partei, deren Führer und ihren Nationalismus infrage stellten. Dieser Artikel schreibe über den Charakter des Premierministers. Aufgrund der hitzigen Debatte im Haus wurden die Sitzungsgeschäfte des Lok Sabha bis 15 Uhr vertagt.