Wenn der Schutz der Großen Pandas auf Musik trifft, welche Funken sprühen dann? Um die ökologische Geschichte Chongqings lebendig zu erzählen und einen gesellschaftlichen Konsens für den gemeinsamen Aufbau eines schönen China zu schaffen, fand im Chongqing International Reception Hall das Sinfoniekonzert „Chongqing Night“ – das Themenkonzert „Unser Zuhause“ zum Schutz der Großen Pandas – statt.

Um 19:30 Uhr eröffnete das Bogenflötenkonzert „Flötenmelodie“ den Abend. Inmitten der melodischen alten Klänge fesselte die „Bogenflöte“, die in ihrer Struktur einer Bambusflöte ähnelt, aber wie ein gebogener Bogen geformt ist, sofort die Aufmerksamkeit aller. Dieses neu geschaffene Instrument, rekonstruiert nach dem Vorbild der Flöte der „Flötenspielerin“ in den Dazu-Felsreliefs, hat nicht den hellen, kräftigen Klang einer Bambusflöte, sondern ist weich, warm und voll und zeigt den einzigartigen Chinesischen Kulturreiz.

Es folgten westliche Stücke – „Mozarts Flötenkonzert in G-Dur“ und der vierte Satz von „Haydns Sinfonie Nr. 45 in fis-Moll ‚Abschiedssinfonie’“. Mit ihren schönen Melodien entfalteten sie die Schönheit der natürlichen Ökologie und versetzten das Publikum in eine Atmosphäre voller Harmonie und Lebendigkeit.

Ein Pandapfleger stellt im Chongqing International Reception Hall dem Publikum Wissen über Pandas vor.
Ein Pandapfleger vermittelt dem Publikum Wissenswertes über die Großen Pandas.

„Die Lieblingsspeise des Großen Pandas ist Bambus, und das Material meiner Bogenflöte ist ebenfalls Bambus. Das zeigt die Verbindung zwischen unserem immateriellen Kulturerbe und der Ökologie“, sagte ein Bogenflötenspieler. Das Konzert ziele nicht nur darauf ab, den Pandaschutz zu fördern, sondern auch ein lebendiges Bild der harmonischen Koexistenz von Mensch und Natur zu zeichnen und mehr Menschen zu umweltbewusstem Handeln zu bewegen.

„Die Form der Musik hilft allen, die Pandas besser zu verstehen. Das gibt uns das Gefühl, als wäre unser ‚Kind‘ im Fernsehen. Wir sind stolz und fühlen uns geehrt“, sagte eine Pandapflegerin. „Wir hoffen, dass mehr Menschen die Pandas verstehen und lieben lernen, den Gedanken des Umweltschutzes verinnerlichen und gemeinsam unser schönes Zuhause schützen.“

Bürger verfolgen eine Drohnen-Show zum Panda-Thema vor dem Chongqing International Reception Hall.
Besucher beobachten eine Drohnen-Show mit Panda-Motiven.

Im Anschluss an das Konzert zeigte die abendliche Drohnen-Lichtshow eine Vielzahl von Programmen zum Panda-Thema. Elemente wie der „Panda-Zug“, „Kletterpanda“, „Schubkarren-Panda“ und „Tai-Chi-Panda“ waren zu sehen und sorgten für staunende Ausrufe beim Publikum.

Chongqing International Reception Hall

Die Chongqing International Reception Hall, auch Chongqing People’s Auditorium genannt, ist ein 1954 fertiggestelltes Wahrzeichen. Im traditionellen chinesischen Architekturstil erbaut, diente sie ursprünglich wichtigen politischen Konferenzen und Staatsgästen. Heute ist sie ein zentraler Veranstaltungsort für bedeutende Treffen und kulturelle Events in der Stadt.

Dazu-Felsreliefs

Die Dazu-Felsreliefs in Chongqing sind UNESCO-Weltkulturerbe. Die zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert geschaffenen Skulpturen und Inschriften an Felswänden vereinen buddhistische, taoistische und konfuzianische Motive in harmonischer Weise und gelten als einzigartiges Zeugnis des damaligen gesellschaftlichen und geistigen Lebens in China.

Bogenflöte (Bawu)

Die „Bogenflöte“ bezieht sich hier wahrscheinlich auf die **Bawu**, ein traditionelles chinesisches Blasinstrument mit Rohrblatt. Sie stammt ursprünglich von ethnischen Gruppen wie den Yi und Hani in Yunnan und erzeugt einen weichen, warmen Klang. Das im Artikel beschriebene Instrument wurde nach dem Vorbild einer Figur in den Dazu-Felsreliefs rekonstruiert.