Studierende der BEM UMJ protestieren gegen Müllprobleme in South Tangerang
Nach einer Demonstration des Studentenexekutivrats der Muhammadiyah-Universität Jakarta (BEM UMJ) zur Abfallbewirtschaftung hat sich South Tangerangs Bürgermeister Benyamin Davnie sofort zu Wort gemeldet.
Benyamin erklärte, die Sorgen der Studierenden und der Öffentlichkeit seien eine Mahnung für die Regierung, härter und transparenter an der Verbesserung des Umweltmanagements in der „Orchideenstadt“ zu arbeiten.
Seiner Ansicht nach sei jeder der vorgebrachten Kritikpunkte wertvoller Input.
Die Stadtverwaltung von South Tangerang habe inzwischen einen beschleunigten Status für die Abfallbewirtschaftung erklärt und setze ein messbares 100-Tage-Programm mit einem ressortübergreifenden Taskforce-Team um.
„Ich höre und spüre die Besorgnis der Studierenden und Einwohner. Diese Kritik ist Energie für uns. Wir stehen nicht untätig herum. Derzeit arbeitet das Taskforce-Team im Rahmen des 100-Tage-Programms vor Ort, um sicherzustellen, dass in öffentlichen Räumen kein Müll mehr liegen bleibt“, sagte er im Rathaus von South Tangerang.
Strategische Schritte und langfristige Lösungen
Benyamin räumte erhebliche technische Hindernisse ein, insbesondere seit der Schließung der Deponie Cipeucang und der vorübergehenden Einstellung der Zusammenarbeit mit der Deponie Cilowong.
Diese Situation hatte den Abfallentsorgungsfluss vorübergehend blockiert.
„Wir entschuldigen uns für diese Unannehmlichkeiten. Als Sofortmaßnahme haben wir eine Kooperation mit der Deponie Cileungsi gesichert, sodass die Abfuhr von Sammelpunkten, auch im Gebiet Ciputat, nun wieder anläuft“, erläuterte er.
Ziele des 100-Tage-Programms
Laut dem Plan des Beschleunigungsteams hat die Stadtverwaltung einen strikten Zeitplan zur Wiederherstellung der Stadtsauberkeit erstellt.
Zu den Hauptzielen der nächsten 100 Tage gehören die massive und regelmäßige Müllabfuhr an Orten, die für illegale Ablagerungen genutzt wurden, sowie die Optimierung der Fahrzeugflotte durch häufigere Abholungen und die Reparatur defekter Müllfahrzeuge.
„Zudem beschleunigen wir die Bereitstellung von Restabfall-Verarbeitungstechnologie als langfristige Lösung, um nicht mehr vollständig von Deponien außerhalb der Region abhängig zu sein“, so Benyamin.
Er fügte hinzu, seine Verwaltung öffne auch Kommunikationskanäle, damit Bürger Müllansammlungen direkt melden können, damit die Taskforce umgehend handeln kann.
Die Koordination zwischen den städtischen Behörden, von der Umweltbehörde bis zur Bezirksebene, finde nun täglich statt, um die termingerechte Zielerreichung zu gewährleisten.
„Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Ich versichere, die Stadtverwaltung von South Tangerang übernimmt die volle Verantwortung. Wir wünschen uns, dass Studierende und Öffentlichkeit diesen Prozess weiter begleiten, damit South Tangerang für uns alle wieder sauber und lebenswert wird“, schloss Benyamin.
