Hyderabad: Wer sich auf einem Gebiet mental geschlagen gibt, kann im Leben nicht vorankommen. Mit der Kraft einer positiven Einstellung lassen sich selbst die größten Probleme überwinden. Daher sollte man sich geistig weiterentwickeln, indem man Wissen aufnimmt und jede Form von Negativität ablegt.
Diese Gedanken äußerte Sadhguru Rameshji bei einem Satsang, der heute im Our Palace in Banjara Hills stattfand. Rameshji sagte, nur wenn unsere körperliche und geistige Gesundheit gut sei, werde es uns auch finanziell gut gehen. Oft heißt es, Reichtum sei ein Hindernis auf dem spirituellen Weg, doch das sei nicht der Fall. Geld zu verdienen und ein gutes Leben zu führen, stehe der Spiritualität nicht entgegen. Die einzige Bedingung sei, keine Anhaftung an den Reichtum zu entwickeln.
Alle Probleme entstünden durch Anhaftung. Satsang und das Wissen des Gurus ließen Reichtum niemals zum Hindernis werden und trieben einen auf dem spirituellen Weg voran. Im Kern solle man die Begeisterung bewahren, in allen Bereichen – ob Arbeit, Geschäft oder Wissen – voranzuschreiten, jedoch ohne Anhaftung oder Ego. Ein Mensch, der nicht fortschrittlich denke, erlebe Stillstand im Leben. Daher sollte jeder unserer Tage ein Tag der Verbesserung sein.
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Der Fortschritt des Einzelnen ebnet den Weg für die Entwicklung der Gesellschaft
Rameshji sagte, das Voranschreiten im Leben sei unser Geburtsrecht. Gott habe uns zur Entwicklung selbst geboren. Daher solle man das Leben gut nutzen und sich dem Fortschritt widmen. Der Fortschritt eines Einzelnen helfe Tausenden Menschen bei ihrer Entwicklung. Selbst voranzukommen und dabei ein Faktor für den Fortschritt anderer zu sein, sei eine verdienstvolle Tat. Wenn Gott uns fähig gemacht habe, sollten wir das nutzen und unsere spirituelle Entwicklung verfolgen. Außerdem solle man seine Pflichten mit der richtigen Absicht erfüllen, ohne sich um die Ergebnisse zu sorgen; dies bringe schnelle Resultate.
Guru Maa sagte, solange Ram nicht in unseren Geist komme, werde er nicht zu uns kommen. Ebenso müssten wir, wenn wir gute geistige Gesundheit wollten, gute Gedanken in unseren Geist lassen. Nur dann könnten wir sie nach außen in unserem Verhalten widerspiegeln. Man solle kleines Denken ablegen, eine weite Perspektive einnehmen und danach streben, seine Harmonie mit dem Universum herzustellen.
Am Beispiel von Lord Ganesha erläuterte Guru Maa, dass auch wir einen kleinen Kopf (begrenztes Denken) ablegen und uns der Weite öffnen sollten. Wer alles in seinem Leben segensreich gestalten wolle, müsse weites Denken verinnerlichen. Für das eigene Wohl solle man negative Emotionen aufgeben und Gefühle wie Liebe, Positivität, Mitgefühl und Dankbarkeit annehmen. Zudem solle man durch Meditation und gutes Denken Disziplin im Leben etablieren.