Am 22. Februar meldete die Küstenrettung im Gebiet Bai Sau, dass sie während der fünf Tage des Neujahrsfests 2026 über 100 Menschen in Notlagen beim Schwimmen assistiert und gerettet habe.
Konkret strömten während des traditionellen Tet-Fests Hunderttausende Besucher nach Vũng Tàu, um den Frühling am Meer zu verbringen. Die Strände waren dementsprechend überfüllt.
Allerdings führte der Einfluss des Nordostmonsuns in dieser Zeit oft zu hohem Wellengang und der Entstehung lokaler Strudel.
Dadurch gerieten Dutzende Einheimische und Touristen in Gefahr, insbesondere diejenigen, die weit vom Ufer entfernt schwammen oder von Wellen aus der sicheren Zone getrieben wurden.
Laut Statistik gerieten vom 17. bis 21. Februar (vom 1. bis zum 5. Feiertag) über 100 Menschen in Schwierigkeiten, weil sie in Strömungen gerieten oder unvorsichtig in Strudel fielen. Glücklicherweise leisteten die Rettungskräfte rechtzeitig Hilfe, sodass es zu keinen tödlichen Unfällen kam.
Der stellvertretende Leiter der Rettungsfirma im Gebiet Bai Sau erklärte, dass das Unternehmen während des Festes alle einsatzbereiten Kräfte an den Badesträngen mobilisiert habe.
Zudem habe die Einheit Rettungsbojen, -bretter und Jetskis vollständig vorbereitet, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Dank dieser Maßnahmen konnten viele Menschen rechtzeitig gerettet werden.
Neben Fällen, in denen Schwimmer lediglich in sichere Bereiche geleitet wurden, barg die Einheit über 100 Personen, die sich in akuter Gefahr befanden, sicher an Land.
Einige der Geretteten benötigten zwar erste medizinische Versorgung, ihr Gesundheitszustand ist jedoch nun stabil.
Da alle geretteten Personen unversehrt blieben und es keine Todesfälle gab, konnten Einwohner und Touristen das Schwimmen und die Frühlingsausflüge in Vũng Tàu beruhigt genießen.
Das Rettungsteam rettete außerdem prompt zwei Touristen, die beim Schwimmen am Strand von Tuy Hoa von Wellen fortgerissen worden waren. An den Feiertagen war die See rau, dennoch gingen viele Menschen trotz der Gefahr schwimmen.