„Ich möchte betonen, dass die Entscheidung zur Schließung der Grenze richtig war. Es ist notwendig, die Bürger Kasachstans vor der Einschleppung der Infektion zu schützen“, erklärte Tokajew bei einer Sitzung der staatlichen Kommission für den Ausnahmezustand.

Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass die Pandemie weltweit an Fahrt aufnimmt. In vielen Ländern sei die Lage äußerst angespannt, so Tokajew.

„Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Ausbreitung der Coronavirus-Infektion zu verhindern. Die Lage ist jedoch unter Kontrolle“, so Tokajew.

Zuvor hatte das kasachische Außenministerium mitgeteilt, dass die Behörden des Landes angesichts der drohenden Ausbreitung des Coronavirus die Grenze für Ein- und Ausreisen geschlossen hätten.

Bis zum 16. März wurden in Kasachstan 33 Fälle einer Coronavirus-Infektion registriert. Die Regierung verhängte bis zum 15. April den Ausnahmezustand im Land.

Zudem ordnete der Präsident Kasachstans an, ab dem 16. März in den Städten Nur-Sultan und Almaty den Ausnahmezustand zu verhängen.

In diesen Städten werde eine Quarantäne eingeführt, so der Präsident. Tokajew betonte, dass die Bewegungsfreiheit der Bürger eingeschränkt werde, der Betrieb von Verkehr, Geschäften und Apotheken aber fortgesetzt werde.

Das Staatsoberhaupt rief die Bürger zudem dazu auf, nicht in Panik zu verfallen. „Es gibt keinen Grund zur Panik“, sagte er.

Tokajew merkte außerdem an, dass Kasachstan bereit sei, anderen Ländern im Kampf gegen das Coronavirus Hilfe zu leisten.