Gefiltert nach: Top-Auswahl

Die globale Ölpreisentwicklung deutet auf eine mögliche Senkung der Tankstellenpreise in der kommenden Woche hin. Das erklärte die Energieministerin am Donnerstag.

In einem Radiointerview sagte die Ministerin, die aktuellen Marktsignale deuteten auf einen Abwärtstrend der Ölpreise hin, auch wenn noch keine konkreten Prognosen erstellt worden seien.

„Es besteht offenbar Hoffnung auf eine Senkung der Ölpreise“, so die Ministerin. Sie wies darauf hin, dass die letzten Handelstage eine günstige Entwicklung gezeigt hätten.

„Die drei Handelstage sehen gut aus, aber ich möchte noch keine Vorhersage treffen; der Trend scheint niedrig zu bleiben oder sogar weiter zu fallen“, fügte sie hinzu.

Versorgung

Die Beamtin versicherte der Öffentlichkeit zudem, dass das Land über ausreichende Ölreserven verfüge. Der Vorrat reiche für etwa 50 Tage, und es seien kontinuierliche wöchentliche Lieferungen zu erwarten.

„Wir haben derzeit Ölvorräte für etwa 50 Tage, und jede Woche treffen neue Lieferungen ein“, sagte sie.

Bei Flüssiggas (LPG) lägen die Lagerbestände etwas niedriger.

„Flüssiggas hat mit 36 Tagen den geringsten Vorrat“, stellte sie fest.

Die Energieministerin fügte hinzu, dass die Regierung die Treibstoffzuteilung für die Stromerzeugung priorisiere, um die Energiestabilität zu gewährleisten.

„An erster Stelle stehen die Kraftwerke, denn sie haben beim Treibstoff die höchste Priorität“, sagte sie.

Sie erklärte außerdem, dass die Regierung die treibstoffbezogenen Maßnahmen genau beobachte, darunter mögliche Anpassungen der Verbrauchssteuern auf Erdölprodukte. Diese würden derzeit noch vom Haushaltsausschuss geprüft.

„Sie evaluieren noch, was mit Diesel, Benzin oder anderen Verbrauchssteuern geschehen soll“, so die Ministerin.

Treibstoffvorräte

Gleichzeitig stellte die Ministerin klar, dass die Regierung noch keine Treibstoffbestände verkaufe, die über die nationale Ölgesellschaft erworben wurden. Sie betonte die Notwendigkeit, einen Puffervorrat aufrechtzuerhalten.

„Wir möchten nicht, dass jemand mit dem von der nationalen Ölgesellschaft gekauften Öl Geld verdient“, sagte sie.

Sie wies auch auf infrastrukturelle Grenzen hin, die eine Ausweitung der Reserven über das aktuelle Niveau hinaus verhinderten.

„Wir können nicht mehr als einen Vorrat für 60 Tage erzwingen, da es an Lagerraum und Tankkapazitäten fehlt; das ist derzeit die Grenze des Landes“, fügte sie hinzu.

Das Energieministerium beobachtet weiterhin die globalen Ölmärkte und die inländischen Versorgungsbedingungen, um die Bezahlbarkeit, die Energiesicherheit und die infrastrukturellen Beschränkungen in Einklang zu bringen.