Das Verwaltungsgericht des Staatsrates wird an diesem Samstag ein Verfahren abschließen, das die Beendigung der Nutzung von Tieren in wissenschaftlichen Experimenten und die Einführung moderner Alternativen fordert.

Klage fordert Verbot von Tierversuchen in der Wissenschaft

Die Klage verlangt die sofortige Einstellung aller Tierversuche in Laboren und Forschungseinrichtungen. Zudem sollen die zuständigen Behörden verpflichtet werden, international anerkannte wissenschaftliche und technologische Alternativen einzusetzen, um den Tierschutz zu gewährleisten und die Vorgaben von Verfassung und Gesetz zu erfüllen.

In der Klage werden mehrere offizielle Stellen als Beklagte benannt. Ihnen wird vorgeworfen, durch Untätigkeit klare Entscheidungen zu verhindern, die Tierversuche verbieten – obwohl der wissenschaftliche Fortschritt sicherere und präzisere Alternativen biete, die weder die Rechte der Tiere verletzen noch ihnen Leid und Qualen zufügen.

Im Rahmen eines Eilantrags fordert die Klage die Aussetzung der negativen Entscheidung, die sich in der fortgesetzten Nutzung von Tieren in Experimenten zeigt, bis zur endgültigen Urteilsverkündung. Außerdem sollen die betroffenen Stellen verpflichtet werden, die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung moderner wissenschaftlicher Alternativen zu ergreifen.