Die Zivilluftfahrtbehörden der Provinz haben am Freitagmorgen beschlossen, alle Heißluftballonflüge zum zweiten Tag in Folge abzusagen. Grund sind instabile Wetterbedingungen und hohe Windgeschwindigkeiten in der Region.

Details der Entscheidung und Absagegründe

Wie Quellen am Heißluftballon-Flugplatz westlich von Luxor bestätigten, erfolgte die Aussetzung der Flüge nach der Beobachtung plötzlicher Wetterumschwünge in den frühen Morgenstunden. Dabei wurde ein deutlicher Anstieg der Windgeschwindigkeit sowie eine Winddrehung von West nach Ost festgestellt. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für die Flugroute der Ballons und die Sicherheit der Passagiere dar.

Der Bodenbetrieb des Ballon-Flugplatzes hat allen betreibenden Gesellschaften in Luxor mitgeteilt, dass Starts heute nicht erlaubt sind. Dies geschieht in Einhaltung der strengen luftfahrtsicherheitsrechtlichen Standards, die von den ägyptischen Behörden zum Schutz von Touristen und Passagieren angewendet werden.

Sicherheit hat Vorrang

Diese Maßnahme steht im Rahmen des ständigen Bemühens um die Sicherheit der Besucher der Touristenstadt. Die Ballonflüge unterliegen einer minutiösen Überwachung der Wetterbedingungen unmittelbar vor dem Start.

Bereits gestern hatte es in Luxor eine ähnliche Entscheidung zur Einstellung des Flugbetriebs aus denselben wetterbedingten Gründen gegeben. Dies unterstreicht die Genauigkeit der Wetterbeobachtung und die Befolgung behördlicher Anweisungen durch die Unternehmen.

Heißluftballonflüge zählen zu den wichtigsten touristischen Aktivitäten, für die Luxor weltbekannt ist. Sie ziehen Touristen aller Nationalitäten an, die archäologische Stätten und den Nil aus der Vogelperspektive erleben möchten. Der „Wetterfaktor“ bleibt jedoch der entscheidende Faktor für die Durchführung dieser Flüge.

Luxor

Luxor im Süden Ägyptens wird oft als das größte Freilichtmuseum der Welt bezeichnet. Es liegt auf dem Gebiet des antiken Theben, der mächtigen Hauptstadt der Pharaonen des Neuen Reichs (ca. 1550–1070 v. Chr.). Zu seinen archäologischen Schätzen zählen der Tempelkomplex von Karnak, das Tal der Könige und der Luxor-Tempel, der maßgeblich von Amenhotep III. und Ramses II. erbaut wurde.

Nil

Der Nil ist ein großer nordwärts fließender Strom in Nordostafrika und gilt historisch als der längste Fluss der Welt. Berühmt ist er vor allem als Lebensader der altägyptischen Zivilisation. Er lieferte Wasser, fruchtbaren Boden durch jährliche Überschwemmungen und diente als Transportweg, der das Aufblühen der pharaonischen Reiche über Jahrtausende ermöglichte. Heute ist er für Bewässerung, Wasserkraft und Transport in mehreren modernen Staaten, darunter Ägypten und Sudan, nach wie vor von entscheidender Bedeutung.