Die Preisverleihung für den „Lunchbox-Rezeptwettbewerb“ für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in Sapporo fand am 9. in der Stadt statt. Die Arbeit „Gesunde Lunchbox für jugendliche Hautprobleme“ von Nao Kamitaki (15), einer Erstklässlerin der Fuji-Mädchenschule, erhielt den Hauptpreis, den Preis des Bürgermeisters von Sapporo.
Sapporo
Sapporo ist die Hauptstadt der japanischen Präfektur Hokkaido. Offiziell 1868 in der Meiji-Zeit als geplante moderne Siedlung gegründet, ist sie heute international bekannt für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 1972 und das jährliche Sapporo Schneefestival, das 1950 begann. Die Geschichte der Stadt ist eng mit ihrer Entwicklung als politisches und wirtschaftliches Zentrum Hokkaidos verbunden. Ihr ikonisches Gitternetz-Layout und Wahrzeichen wie der Sapporo Uhrturm symbolisieren die frühe, westlich beeinflusste Stadtplanung.
Fuji-Mädchenschule
Die Fuji-Mädchenschule (富士女学校) war eine private christliche Missionsschule für Mädchen. Sie wurde 1872 in Tokio vom amerikanischen methodistischen Missionar Julius Soper gegründet. Als eine der frühesten Einrichtungen für höhere Bildung für Frauen in Japan entstand sie in der Meiji-Zeit, um westliches Wissen und christliche Werte zu fördern. Die Schule entwickelte sich durch Fusionen und Namensänderungen weiter und wurde schließlich Teil der heutigen Aoyama-Gakuin-Universität.