SURABAYA – Die Hoffnung für Studierende aus Surabaya, ohne finanzielle Belastung eine Hochschulausbildung zu absolvieren, rückt näher. Die Stadtverwaltung Surabaya beschleunigt die Umsetzung eines Stipendienprogramms für Studierende privater Hochschulen. Ziel ist es, die Datenerfassung an den Hochschulen bis Januar 2026 abzuschließen.

Diese Maßnahme ist Teil des Engagements, den Zugang zur Hochschulbildung zu erweitern, insbesondere für Einwohner mit einem Surabaya-Personalausweis. Das Stipendienprogramm wird in einer neuen Bürgermeisterverordnung geregelt, die derzeit finalisiert wird.

Erklärt wurde, dass diese neue Verordnung eine Überarbeitung der Bürgermeisterverordnung Nr. 135 aus dem Jahr 2022 darstellt. Diese wurde nun durch die Bürgermeisterverordnung Nr. 45 von 2025 aktualisiert und tritt 2026 in Kraft.

„In der neuen Verordnung wird die Stadtverwaltung Surabaya nicht einfach auf Anträge warten, sondern aktiv auf staatliche und private Hochschulen sowie andere Bildungseinrichtungen zugehen. Das Ziel ist eindeutig: sicherzustellen, dass die Kinder Surabayas durch Stipendien die Chance auf ein Studium erhalten“, so ein Beamter.


Die Stadtverwaltung Surabaya beschleunigt die Stipendienvergabe für Studierende privater Hochschulen. Die Datenerfassung an den Hochschulen soll bis Januar 2026 abgeschlossen sein, das Kontingent umfasst 6.000 Stipendiaten.

Derzeit hat die Stadtverwaltung Surabaya bereits Absichtserklärungen mit 27 Hochschulen unterzeichnet. Sobald die Bürgermeisterverordnung offiziell vom Bürgermeister unterzeichnet ist, wird die Zusammenarbeit auf eine technische Ebene mit einer Kooperationsvereinbarung gehoben.

„Der Prozess für die Kooperationsvereinbarung ist relativ schnell und kann sogar an einem Tag abgeschlossen werden. Danach können sowohl aktuelle als auch neue Studierende sich sofort über das ‚Be Smart‘-System registrieren“, wurde erläutert.

Dieses Stipendienprogramm ist vorrangig für Inhaber eines Surabaya-Personalausweises aus armen oder einkommensschwachen Familien sowie für leistungsstarke Studierende, Waisen und Halbwaisen vorgesehen. Eine weitere Hauptvoraussetzung ist, dass die Studierenden an einer Hochschule eingeschrieben sein müssen, die mit der Stadt Surabaya kooperiert.

Es wurde betont, dass diese neue Regelung eine verbindliche Unterstützung bis zum Abschluss des Studiums bietet, sofern alle Auflagen erfüllt werden.

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„Wenn früher ein Mindest-Notendurchschnitt von 3,0 die Hauptvoraussetzung war, bieten wir nun Unterstützung bis zum Abschluss, solange der Status der Studierenden die Kriterien weiterhin erfüllt“, hieß es.

Zu den beizubehaltenden Bedingungen gehören, während der Studienzeit nicht zu heiraten und sich nicht des Drogenmissbrauchs schuldig zu machen. Wenn alle Anforderungen erfüllt sind, fließt die Unterstützung weiter, bis das Studium planmäßig abgeschlossen ist.

„Unser Ziel ist einfach: dass die Studierenden ihr Studium rechtzeitig abschließen“, wurde ergänzt.

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Für die Umsetzung des Programms in diesem Jahr hat die Stadtverwaltung Surabaya ein Kontingent von etwa 24.000 Stipendien vorgesehen. Die Aufteilung sieht 18.000 Stipendien für Studierende staatlicher Hochschulen und 6.000 für private Hochschulen vor, wobei die Verteilung gemäß den Daten der jeweiligen Hochschule angepasst wird.

Der Vizerektor II der Universität des 17. August 1945 Surabaya begrüßte den Schritt der Stadtverwaltung. Dieses Programm sei eine Antwort auf die Studiengebührenprobleme, mit denen Studierende oft konfrontiert seien.

„Unterstützung von lokalen Regierungen wie dieser wurde auf Hochschulebene bisher kaum gespürt. Dieses Programm ist eine echte Lösung für Studierende mit finanziellen Engpässen“, so der Vizerektor.