Die Staatsanwaltschaft Ostjava hat Hudiyono, den ehemaligen kommissarischen Regenten von Sidoarjo, festgenommen. Er steht unter dringendem Verdacht der Korruption im Zusammenhang mit der Verwaltung von Zuschüssen, Ausgaben für Waren und Dienstleistungen sowie Investitionsausgaben im Bildungsministerium Ostjava für das Haushaltsjahr 2017.
Während seiner Tätigkeit als Verpflichtungseingehender im Bildungsministerium Ostjava wird Hudiyono verdächtigt, betrügerische Praktiken gemeinsam mit einem Dritten mit den Initialen JT, der als wirtschaftlich Berechtigter des Warenlieferanten auftrat, durchgeführt zu haben. Beide befinden sich nun für 20 Tage, vom 26. August bis zum 14. September 2025, in der Klasse-I-Untersuchungshaft der Staatsanwaltschaft Ostjava in Surabaya in Gewahrsam.
Die Festnahme als Beschuldigte ist in den Beschlüssen Nr. KEP-123/M.5/Fd.2/08/2025 und KEP-124/M.5/Fd.2/08/2025 vom 26. August 2025 festgehalten. Diese wurden erlassen, nachdem die Ermittler den Fall überprüft und mehrere Beweismittel gesammelt hatten.

Der Leiter der Rechtsinformation der Staatsanwaltschaft Ostjava erläuterte, dass der Fall auf den Missbrauch von Budgets für Zuschüsse und Investitionsausgaben zurückgeht, die für öffentliche und private Berufsoberschulen in Ostjava bestimmt waren.
Den Ermittlungsergebnissen zufolge sollen beide Beschuldigten die Beschaffung von Waren manipuliert haben, indem sie Preise und Arten der Waren festlegten, ohne diese an die Bedürfnisse der Empfängerschulen anzupassen. Die verteilten Waren basierten lediglich auf JTs verfügbarem Lagerbestand.
„Das Ausschreibungsverfahren wurde von Anfang an manipuliert, sodass ein Unternehmen unter JTs Kontrolle den Zuschlag erhielt. Infolgedessen entsprachen viele der verteilten Lehrhilfen nicht den schulischen Anforderungen und konnten letztendlich nicht genutzt werden“, so der Beamte.
Den Handlungen der beiden Beschuldigten wird vorgeworfen, dem Staat einen finanziellen Schaden von bis zu 179,9 Milliarden Indonesischen Rupiah (etwa 10,2 Millionen Euro) verursacht zu haben. Der Rechnungshof von Indonesien, Niederlassung Ostjava, führt derzeit noch eine Prüfung durch, um die genauen Verluste zu berechnen.
Die Staatsanwaltschaft Ostjava sichert zu, den Fall umfassend weiter zu untersuchen, einschließlich der Möglichkeit, bei Vorliegen von Beweisen für eine Beteiligung weiterer Personen, zusätzliche Beschuldigte zu benennen.