Der stellvertretende Vorsitzende der Kommission B des Stadtrats von Jakarta erklärte, dass die Wahl von Gouverneur Pramono Anung zum stellvertretenden Vorsitzenden des C40-Städte-Steuerungskomitees die Programme der Regionalregierung von Jakarta zur Bewältigung der Klimakrise stärken werde.
Viele Programme und Verordnungen der Regionalregierung von Jakarta seien bereits auf eine verstärkte Klimapolitik ausgerichtet, darunter die Einführung von Grünbaustandards für Neubauten sowie die Sanierung bestehender Gebäude, um das Ziel der Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
„Die strategische Position des Gouverneurs im globalen Städtenetzwerk wird seine Politik zur Förderung einer inklusiven Klimapolitik hin zum Netto-Null-Emissionsziel zweifellos weiter stärken – sowohl durch regionale Regierungsprogramme als auch durch entsprechende Verordnungen, wie etwa die Grünbaupolitik für Neubauten in Jakarta und die Bewertung sowie Sanierung alter Gebäude“, so der stellvertretende Vorsitzende.
Mehrere Programme zur Bewältigung der Klimakrise in der Hauptstadt liefen bereits gut. Ein Beispiel sei der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der zunehmend durch den Einsatz von Elektrobussen unterstützt werde.
Darüber hinaus nehme die Nutzung von Elektrofahrzeugen in der Bevölkerung weiter zu, was mit der Politik der Regionalregierung von Jakarta zur Förderung der Abkehr von Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen einhergehe.
„Auch die Nutzung privater Fahrzeuge in Jakarta hat sich hin zu Elektroautos verlagert, nicht zuletzt aufgrund der unterstützenden Politik der Lokalregierung“, fügte er hinzu.
Des Weiteren forderte er die Regionalregierung von Jakarta auf, die Bemühungen zum Hochwasserschutz zu verstärken und ein Netzwerk zur Abwasserbehandlung aufzubauen, um die Qualität des Oberflächenwassers in Jakarta zu verbessern.
Die Beteiligung von Gouverneur Pramono am globalen Städtenetzwerk eröffne Jakarta zudem die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen großen Städten weltweit im Kampf gegen den Klimawandel auszutauschen.
„Die Beteiligung des Gouverneurs kann auch einen globalen Erfahrungsaustausch ermöglichen, da dieses Klimaproblem im Grunde ein Problem ist, das alle großen Städte der Welt betrifft, und wir können uns gegenseitig bei der Bewältigung unterstützen“, so der stellvertretende Vorsitzende abschließend.