Jakarta – Fünf Menschen sind bei einem Wohnhausbrand im Stadtteil Grogol Petamburan in West-Jakarta ums Leben gekommen. Der Vorfall hinterlässt tiefe Trauer, denn alle fünf Opfer gehörten derselben Familie an.
Das Feuer brach am frühen Morgen gegen 2:18 Uhr aus. Das betroffene Haus befindet sich in der Jalan Rambutan Timur 6, RT 05 RW 04, im Dorf Tanjung Duren Utara, Bezirk Grogol Petamburan. „Bei dem Brandobjekt handelte es sich um ein Wohnhaus. Es gab fünf Todesopfer“, erklärte ein Beamter der Unterabteilung für Brandbekämpfung und Rettung von West-Jakarta.
Zur ersten Einsatzlage wurden acht Löschfahrzeuge mit 40 Feuerwehrleuten zum Ort des Geschehens entsandt. Die Einsatzkräfte entdeckten die Opfer bei der Durchsuchung des Hauses. „Gegen 3:55 Uhr fanden die Beamten fünf leblose Opfer im zweiten Stock“, so der Beamte weiter.
Insgesamt wurden schließlich elf Löschfahrzeuge und 55 Feuerwehrleute eingesetzt. Die Löscharbeiten wurden um 4:53 Uhr für beendet erklärt.

Verdacht auf Kurzschluss als Brandursache
Der Hausbrand in Grogol Petamburan wurde vermutlich durch ein elektrisches Problem ausgelöst. Die Behörden ermitteln noch zu diesem Brand, bei dem fünf Menschen starben. „Die vermutete Ursache ist nach derzeitigem Stand ein elektrisches Phänomen“, sagte ein Beamter. Die Brandfläche betrug etwa 40 Quadratmeter. Die Feuerwehr berichtete, dass eine fünfköpfige Familie betroffen war.
Opfer während des Brandes durch Rauch eingeschlossen
Der Brand ereignete sich, während die Bewohner noch schliefen. Es wird vermutet, dass die Opfer von den Flammen oder dem Rauch eingeschlossen wurden und so keine Möglichkeit hatten, sich aus dem Haus zu retten. „Es gab fünf Opfer, eine Familie. Sie wurden vom Rauch eingeschlossen“, so ein Beamter des Einsatzleitdienstes der Unterabteilung für Brandbekämpfung und Rettung von West-Jakarta.

Feuerwehr musste Zaun des Opferhauses aufbrechen
Die Feuerwehr gab bekannt, dass der Brand vermutlich durch einen elektrischen Kurzschluss an einem Strommast vor dem Haus der Opfer verursacht wurde. Das Feuer griff dann schnell auf das Haus über, während die Opfer schliefen. „Was brannte, war ein Wohnhaus. Es wird vermutet, dass das Feuer von einem elektrischen Kurzschluss am Strommast ausging und direkt ins Haus gelangte“, erklärte ein Beamter.
Das Löschteam räumte Schwierigkeiten bei der Brandbekämpfung ein. Die Feuerwehrleute waren gezwungen, den Zaun aufzubrechen, um die Flammen im Inneren des Hauses zu löschen.