Jammu, 19. Januar 2026. Sicherheitsbehörden in der Region Jammu wurden alarmiert, als ein verdächtiger Ballon in Form eines pakistanischen Flugzeugs entdeckt wurde. Der Ballon wurde in einem freien Feld gesichtet, woraufhin Anwohner sofort die Verwaltung und Sicherheitskräfte informierten. Aufgrund des Vorfalls wurde das Gebiet abgesperrt und Ermittlungsbehörden trafen in höchster Alarmbereitschaft am Ort ein.

In dem Dorf Kachariyal, das zum Polizeiposten Pallanwala im Abschnitt Khour von Jammu gehört, wurde am Montag ein Ballon in Form einer pakistanischen Maschine auf einem freien Feld gefunden. Auf dem weiß-grünen Ballon steht „PIA“, die Abkürzung für Pakistan International Airlines.

Ortsansässige entdeckten den Ballon zuerst und benachrichtigten die Polizei. Offizielle Quellen gaben an, dass der Ballon nach ersten Ermittlungen an den Polizeiposten Pallanwala zur weiteren Bearbeitung übergeben wurde.

Unterdessen dauert in Kishtwar die Suche nach Terroristen bereits den zweiten Tag in Folge an. Die Aktion trägt den Namen „Operation Trashi-1“. Die Armee hatte den Einsatz in der Nacht zu Sonntag aufgrund des schwierigen Geländes mit dichten Wäldern und steilen Hängen unterbrochen.

Wegen der Wintersaison war auch die Sicht in dem Gebiet eingeschränkt. Die Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften und Terroristen hatte am Sonntag im Dorf Sonar nahe Mandral-Singhpura im Chatroo-Gürtel begonnen. Dabei wurden acht Soldaten verletzt. Die Terroristen hatten mit Granaten angegriffen, deren Splitter die Soldaten trafen.

Schnelles Handeln der Sicherheitsbehörden

Nach Eingang der Meldung wurden Armee, Polizei und der Bombenentschärfungsdienst an den Ort gerufen. Der Ballon wurde sorgfältig gesichert und die Umgebung intensiv durchsucht. Die ersten Untersuchungen ergaben keinen Hinweis auf Sprengstoff, doch die Behörden prüfen das Objekt unter allen Gesichtspunkten, bevor es endgültig als ungefährlich eingestuft wird.

Solche Vorfälle gab es bereits früher

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Region Jammu und Kashmir ein derart verdächtiger Gegenstand gefunden wurde. Schon früher gab es Meldungen über Drohnen, Ballons oder unbekannte Objekte in Grenzgebieten. In vielen Fällen wurden diese genutzt, um Drogen, Waffen oder Überwachungsgeräte einzuschleusen, weshalb Sicherheitsbehörden jeden Vorfall ernst nehmen.

Ermittlungen laufen, Alarmstufe erhöht

Die Sicherheitsbehörden haben die Überwachung im gesamten Gebiet verstärkt und versuchen durch technische Untersuchungen festzustellen, ob der Ballon von jenseits der Grenze kam oder auf andere Weise freigesetzt wurde. Da der Fall aus nationaler Sicherheitsperspektive sensibel ist, werden alle Aspekte geprüft.