Rewari. Nach dem Unfall im Zusammenhang mit der Firma GLS haben Verwaltung und Polizei einen bedeutenden Schritt unternommen und Anzeige gegen den Firmeninhaber sowie mehrere Manager erstattet. Nach dem Vorfall ist der Druck gestiegen, gegen die verantwortlichen Beamten und die Unternehmensführung vorzugehen, während gleichzeitig die Gefahr von Verhaftungen droht.
Bemerkenswert ist, dass bei dem massiven Brand in der Firma bisher drei Mitarbeiter einen qualvollen Tod erlitten haben, während mehrere weitere Angestellte mit schweren Verbrennungen in Krankenhäusern zwischen Leben und Tod kämpfen. Das Ausmaß des Unglücks lässt sich daran ermessen, dass die verkohlten Überreste zweier Mitarbeiter erst nach etwa fünftägiger Suchaktion aus den Trümmern geborgen werden konnten. Bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten Teams der NDRF, der Verwaltung und der Polizei ununterbrochen enorme Anstrengungen unternehmen.
Laut Polizeibeamten haben die ersten Ermittlungen zu dem Unfall Anzeichen für gravierende Nachlässigkeiten bei den Sicherheitsstandards und Betriebsabläufen ergeben. Auf dieser Grundlage wurde Anzeige gegen die Unternehmensführung und verantwortliche Beamte nach verschiedenen Paragraphen erstattet. Die Ermittlungsbehörden sind nun damit beschäftigt, Unterlagen, Sicherheitsprotokolle und Mitarbeiteraussagen zu sammeln.
Es wird berichtet, dass die örtliche Verwaltung nach dem Unfall auch das Firmengelände inspiziert und mehrere technische sowie sicherheitsrelevante Aspekte untersucht hat. Beamte erklären, dass die Maßnahmen verschärft werden könnten, sollten bei den Ermittlungen schwerwiegendere Unregelmäßigkeiten ans Licht kommen.
Nach diesem Vorfall ist bei den Mitarbeitern und Anwohnern Wut zu spüren. Viele Menschen haben behauptet, dass Sicherheitsvorschriften über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert wurden. Unterdessen haben die Familien der Opfer strenge rechtliche Schritte gegen die Schuldigen sowie angemessene Entschädigungen gefordert.
Die Verwaltung erklärt, dass eine faire Untersuchung der Angelegenheit durchgeführt werde und kein Schuldiger verschont bleibe. Derzeit verhört die Polizei die betreffenden Beamten und Personen, die mit der Firma in Verbindung stehen. Weitere rechtliche Schritte sind im Gange.