Die Große Mauer

Die Große Mauer ist eine uralte Reihe von Befestigungsanlagen, die über die historischen Nordgrenzen Chinas errichtet wurden, hauptsächlich zum Schutz vor nomadischen Invasionen. Ihr Bau begann bereits im 7. Jahrhundert v. Chr., wobei die bekanntesten Abschnitte während der Ming-Dynastie (1368–1644) erbaut wurden. Heute ist sie ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein starkes Symbol der chinesischen Zivilisation und Ingenieurskunst.

Die Verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt in Peking, China, war fast 500 Jahre lang, von 1420 bis 1912, der Kaiserpalast der Ming- und Qing-Dynastien. Sie ist ein riesiger Komplex mit über 980 Gebäuden, der den Höhepunkt der traditionellen chinesischen Palastarchitektur darstellt und als mächtiges Symbol der kaiserlichen Macht dient. Heute ist sie als Palastmuseum erhalten, ein UNESCO-Weltkulturerbe und eines der meistbesuchten Kulturdenkmäler der Welt.

Die Terrakotta-Armee

Die Terrakotta-Armee ist eine riesige Sammlung lebensgroßer Tonsoldaten und -pferde, die 1974 in der Nähe von Xi’an, China, entdeckt wurde. Sie wurde erschaffen, um Qin Shi Huang, den ersten Kaiser Chinas, ins Jenseits zu begleiten und zu beschützen, und wurde um 210–209 v. Chr. mit ihm begraben. Diese UNESCO-Welterbestätte gilt als einer der bedeutendsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts.

Der Sommerpalast

Der Sommerpalast in Peking ist ein riesiger kaiserlicher Garten, der ursprünglich 1750 während der Qing-Dynastie als luxuriöser Rückzugsort für die königliche Familie erbaut wurde. Er wurde während des Zweiten Opiumkrieges 1860 weitgehend zerstört und später von der Kaiserinwitwe Cixi im Jahr 1888 wieder aufgebaut – mit Geldern, die eigentlich für die chinesische Marine bestimmt waren. Heute ist er ein UNESCO-Weltkulturerbe, das für seine harmonische Verbindung von Naturlandschaften, Pavillons und klassischer chinesischer Architektur rund um den Kunming-See berühmt ist.