Die neue Sitzung der Veranstaltung „Interstellar Crossing · Science Innovation Principals Space Station“ unter dem Titel „Interdisziplinärer Dialog für die Wissenschaft von morgen“ fand am 15. im Shanghai Science and Technology Museum statt.
Während der Veranstaltung bemerkte der Redner mit Erstaunen, dass ein entscheidender Grund für den enormen Erfolg der Menschheit in unserer Fähigkeit zur komplexen Sprache liege – und dass nun auch Maschinen diese komplexe Sprache beherrschen.
Er erklärte, dass künstliche Intelligenz die Paradigmen der wissenschaftlichen Forschung grundlegend verändere und dass Wissenschaftler sich auch fragen müssten: Was können die Wissenschaftler der Zukunft noch tun?
Er vertritt die Ansicht, dass bei der Entwicklung von Technologie das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine geklärt, die Mensch-Maschine-Zusammenarbeit gefördert und sichergestellt werden müsse, dass Technologie dem Menschen wirklich dient.
Der Redner teilte außerdem seine Beobachtungen und Gedanken zu künftigen wissenschaftlichen Trends, basierend auf seiner eigenen Forschungserfahrung und seiner Tätigkeit im Wissenschaftsmanagement. Er deutete an, dass die zukünftige Entwicklung der Wissenschaft auf einer breiteren Basis interdisziplinärer Zusammenarbeit aufbauen müsse, indem durch den gegenseitigen Austausch verschiedener Wissenssysteme ständig neue Forschungswege eröffnet würden. Wissenschaft erweitere nicht nur die Grenzen menschlicher Erkenntnis, sondern beeinflusse auch tiefgreifend die Art und Weise, wie Menschen leben, arbeiten und kommunizieren.
Vor Ort stellte der Redner sein neues Buch „Fragen an die Zukunft“ vor, das 17 wissenschaftliche Themen zur „Neugestaltung der Welt“ enthält.
Auf die Frage, welches wissenschaftliche Thema ihn persönlich am meisten interessiere, antwortete der Redner, es sei die Zukunft der Medizin.
Er fügte hinzu: „Die Medizin trägt zwar dazu bei, die menschliche Lebensspanne zu verlängern, aber das Leben hat einen Anfang und ein Ende. Wichtiger ist es, ein gesundes und qualitativ hochwertiges Leben zu führen.“