Am 11. Januar teilte ein Mittelschüler aus der Provinz Jiangsu, der fünf mutmaßliche Briefe aus der Zeit der japanischen Invasion in China auf einer Online-Plattform für Gebrauchtwaren erworben hatte, Reportern mit, dass das Hebei Revolutionsmilitärmuseum derzeit zwei dieser Briefe begutachtet. Der Schüler gab an, die Schreiben auf der Secondhand-Plattform gekauft zu haben. Es wurde bestätigt, dass das Museum die beiden Briefe erhalten hat und derzeit mit der Übersetzung und Echtheitsprüfung der Originale beschäftigt ist. Der Schüler erwähnte zudem, dass der Inhalt eines weiteren Kalligrafie- oder Gemäldestücks noch unklar sei, und er hoffe, für Übersetzung und Begutachtung auf die Hilfe entsprechender Experten zählen zu können.

Japanische Invasion in China

Die militärische Invasion Japans in China, die ihren Höhepunkt im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg (1937–1945) fand, war ein Hauptschauplatz des Zweiten Weltkriegs. Sie war geprägt von flächendeckenden Kampfhandlungen und Gräueltaten wie dem Massaker von Nanjing. Dieser Angriffskrieg folgte auf frühere japanische Übergriffe, beginnend mit der Besetzung der Mandschurei 1931. Der Krieg forderte immense zivile und militärische Verluste auf chinesischer Seite und endete mit der Kapitulation Japans 1945.

Hebei Revolutionsmilitärmuseum

Das Hebei Revolutionsmilitärmuseum in Shijiazhuang ist ein modernes Museum, das der Bewahrung und Ausstellung der Militärgeschichte der Region Hebei während der revolutionären Kämpfe Chinas gewidmet ist. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression und dem Chinesischen Bürgerkrieg. Es dient als Bildungsstätte, die die Opfer und den Beitrag lokaler Militäreinheiten sowie der Zivilbevölkerung für die revolutionäre Sache hervorhebt.