Depok – Die Stadtverwaltung von Depok hat offiziell ein Verbot für mobile Takbir-Prozessionen (Gebetsrezitation) in der Nacht zu Eid al-Fitr 1447 Hidschra erlassen. Diese Regelung ist im Rundschreiben Nr. 300/139/Satpol.PP/2026 festgehalten und zielt darauf ab, die öffentliche Sicherheit, Ordnung und die feierliche Atmosphäre beim Empfang des Festtages zu gewährleisten.

Durch das Rundschreiben wies die Stadtverwaltung an, dass Takbir-Rezitationen auf die jeweiligen Gebetsstätten konzentriert werden sollen, um mögliche Störungen im öffentlichen Raum zu vermeiden.

Hauptpunkte des Rundschreibens: Öffentliche Ordnung

Die Regierung betonte mehrere wichtige Punkte, an die sich alle Einwohner von Depok in der kommenden Takbir-Nacht halten müssen:

  • Verbot mobiler Umzüge: Mobile Takbir-Aktivitäten, ob mit motorisierten Fahrzeugen oder zu Fuß entlang Hauptstraßen und öffentlichen Wegen, sind nicht gestattet.
  • Nutzung von Gebetsstätten: Die Öffentlichkeit wird ermutigt, den Namen Allahs durch Takbir in den Moscheen oder Gebetsräumen ihrer jeweiligen Wohngebiete zu verherrlichen.
  • Verbot von Feuerwerkskörpern: Der Einsatz von Böllern oder Feuerwerk ist strengstens untersagt, da dies als friedensstörend gilt und Brandgefahr sowie Risiken für die Lebenssicherheit birgt.

Übergreifende Zusammenarbeit bei der Überwachung

Um die Wirksamkeit dieser Maßnahme sicherzustellen, setzt die Stadtverwaltung von Depok eine gemeinsame Streitmacht aus Einheiten der Nationalen Streitkräfte Indonesiens (TNI), der Nationalen Polizei Indonesiens (Polri) und der Kommunalpolizei (Satpol PP) ein. Die Beamten werden strenge Kontrollen und Streifengänge durchführen, um die Einhaltung der Vorgaben des Rundschreibens zu überwachen.

Der Bürgermeister hat zudem die Bezirks- und Dorfvorsteher sowie die Verwaltungsräte der Moscheen (DKM) angewiesen, die Informationen aktiv an die Bevölkerung auf Graswurzelebene weiterzugeben.

Wahrung des städtischen Friedens

Die Veröffentlichung dieses Rundschreibens wird als vorbeugende Maßnahme gesehen, um den Frieden in der Region Depok zu wahren, wo es in der Takbir-Nacht häufig zu Verkehrsstaus und potenziellen Spannungen zwischen Gruppen kommt.

„Wir hoffen, dass alle Gesellschaftsgruppen bei der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit zusammenarbeiten. So kann die diesjährige Feier zu Eid al-Fitr sicher, feierlich und mit reichem Segen stattfinden“, heißt es in der Bekanntmachung des Rundschreibens.