Am 26. August zur Mittagszeit strömten bereits erste Besucher in die Westhalle des Bürgerzentrums von Shenzhen – die Fotoausstellung zum 45. Jubiläum der Sonderwirtschaftszone Shenzhen hatte noch nicht einmal offiziell eröffnet, zog aber bereits zahlreiche interessierte Gäste an. Am Eingang bereitete sich der intelligente Roboter Temi der Boge Technology unter Anleitung von Lehrern und Schülern der Meiyuan Experimentschule eifrig auf seine Rolle als „Ausstellungserzähler“ vor. In der Halle reckte und streckte sich der humanoide Roboter „Xiao Qing“ der Zhongqing Robotics und lief probehalber umher, um für die Eröffnungszeremonie bereit zu sein.
Roboter-Erzähler nehmen ihre Arbeit auf – „Technologie + Menschlichkeit“ wird zum Highlight der Ausstellung
„Das ist Temi, ihr könnt ihn auch ‚Xiao Dingdang‘ nennen. Damit er zugänglicher wirkt, haben wir ihm eine rückwärtsgerichtete Bewegungsroutine programmiert, sodass er dem Publikum stets zugewandt bleibt…“ Am gestrigen Vormittag war Lin Hongxiang, ein Mittelschüler der Meiyuan Experimentschule, mit seinen Mitschülern am Ausstellungsort eingetroffen. Unter der Anleitung ihres Lehrers für Wissenschaft und Innovation arbeiteten sie arbeitsteilig an der Programmierung des Roboters.

„Kartierung, Programmierung der Bewegungsabläufe und Einprobieren der Positionen – jeden Schritt haben die Schüler selbstständig umgesetzt.“ Der Lehrer betonte, dass die Verlegung des Wissenschaftsunterrichts in die Ausstellungshalle den Schülern nicht nur praktische Roboteranwendungen nahebringe, sondern ihnen auch helfe, den Geist von Shenzhens Reform- und Öffnungspolitik durch die Programmierung zu verstehen. Lin Hongxiang empfand, dass „Xiao Dingdangs“ Teilnahme ein jüngeres Publikum ansprechen könnte, das so die frühe Entwicklungsgeschichte Shenzhens lebendiger nachempfinden und die durch technologischen Fortschritt geschaffenen neuen Facetten des modernen Lebens besser begreifen könne.
Ein Unternehmensvertreter äußerte: „Von selbstentwickelten Gelenken über Algorithmus-Optimierungen bis hin zur Lieferkettenzusammenarbeit – jeder unserer Schritte steht im Einklang mit dem industriellen Aufschwung der Stadt.“ Seiner Ansicht nach habe Shenzhen, trotz rasanter Entwicklung, seinen wagemutigen Pioniergeist und die ursprüngliche Motivation, ein besseres Leben zu schaffen, nie verloren. Der Innovationsgeist des „Wagens zu führen“ ziehe weiterhin junge Menschen an, die ihre Träume vor der Kulisse des urbanen Aufschwungs verwirklichen wollten.
„Zeitzeugen“ erzählen Geschichten von damals – alte Fotos beleben gemeinsame Erinnerungen
Generationen von Bauern der Sonderwirtschaftszone verweilten ergriffen vor Szenen, die tief in ihrem Gedächtnis verborgen lagen, und riefen so eine starke Verbindung zwischen Shenzhen und seiner Jugend hervor.
Viele Besucher blieben vor einem Foto mit dem Titel „Aufstieg“ stehen. „Auf der Baustelle des Hongling-Hauses durchbohrte ein Kranausleger den Himmel; ein Bauarbeiter in blauer Weste blickte nach oben, den Arm erhoben, und dirigierte den Kran…“ Im Juni 1984 drückte ein veteranischer Bauingenieur und Fotograf den Auslöser und hielt ein Bild fest, das längst zum Symbol einer Ära des Fleißes und Kampfes geworden ist. Bewegt sagte er: „Seit über 40 Jahren hat meine Kamera meine Schulter nie verlassen. Solange ich laufen kann, werde ich diese Stadt weiterhin mit meiner Kamera festhalten.“

Auch ein nationales Vorbild für Zivilcourage und Leiter eines öffentlichen Rettungsteams aus Shenzhen besuchte die Ausstellung. Beim Vorbeigehen an den Bildern, die den Wandel Shenzhens dokumentieren, blieb er gelegentlich stehen, um die Szenen genau zu betrachten. „Mir sind nicht nur die Straßen vertraut, sondern auch dieser unermüdliche Vorwärtsdrang.“ Er bekräftigte: „Die gewaltigen Veränderungen der Stadt seit der Gründung der Sonderwirtschaftszone Shenzhen vor 45 Jahren zu witness, ist unglaublich inspirierend. Die rasante Entwicklung steht für den blühenden Fortschritt der Stadt. Persönlich möchte ich einfach weiterhin mehr für den Aufbau der Stadt tun, um sie schneller, schöner, sicherer, moderner und internationaler zu machen.“
Die Nachrichtenwand hält „Bekenntnisse“ und eine Zukunft bereit, in der Träume wahr werden
„Shenzhen ist einfach too well-rounded!“ Eine vollständige „Nachrichtenwand“ am Ausgang der Ausstellung entwickelte sich zu einem beliebten Anlaufpunkt für Besucher. Innerhalb eines halben Tages war die Wand bereits mit einem „Regenbogen“ aus bunten Zetteln geschmückt.
Liao Mingzhe, ein Grundschüler der Yucai-Zweiten Grundschule, war extra mit seinem Vater aus Shekou gekommen, um sich die Ausstellung anzusehen.