DEPOK (22.05.2026) – Das Archiv- und Bibliotheksamt der Stadt Depok (Diskarpus) hat einen massiven Ausbau der lokalen Bildungsinfrastruktur verzeichnet. Die Archivbehörde meldete, dass der Gesamtbestand an Lesematerialien in der Stadtbibliothek Depok nun 87.058 Exemplare übersteigt, die eine umfassende Vielfalt von bis zu 37.821 Buchtiteln abdecken.
Dieser Ausbau der Bibliotheksbestände optimiert die Reaktion auf den zunehmend dynamischen Informationsbedarf der Stadtbevölkerung und verringert gleichzeitig die Kluft beim Zugang zu Lesematerialien auf lokaler Ebene.
Multi-Plattform-Differenzierung: Vom physischen zum digitalen Ökosystem
Die Leiterin von Diskarpus Depok erklärte, dass die Diversifizierung der Sammlungen die Hauptstrategie der Regierung zur Bereitstellung inklusiver Bildungsdienstleistungen sei. Die Bibliothek verlässt sich nicht mehr nur auf konventionelle Formate, sondern ist auf digitale und Multimedia-Ökosysteme umgestiegen.
Nach ihrer Klassifizierung umfassen die öffentlich zugänglichen Bibliotheksmaterialien:
- Monografien: Gedruckte Bücher in den Kategorien Belletristik und Sachliteratur sowie Kinderbücher.
- Digitale Dienste: Elektronische Bücher (E-Books), zugänglich über die mobile App e-Perpus Depok City, sowie integrierte digitale Sammlungen am Spot-Baca-Dienst im Bereich Depok Open Space (DOS).
- Serielle Publikationen & Nachschlagewerke: Zeitschriften, Tageszeitungen und wissenschaftliche Referenzdokumente.
Inklusion für Menschen mit Behinderungen und lokale Informationszone
Neben der Erfüllung allgemeiner Bedürfnisse integriert Diskarpus Depok auch Zugänglichkeitsprinzipien für gefährdete Gruppen und schafft Raum zur Anerkennung der städtischen Identität innerhalb des Bibliotheksgebäudes.
„Wir bieten eine spezielle Sammlung von Blindenschriftbüchern an, um das Recht auf Lesefähigkeit für sehbehinderte Menschen zu gewährleisten. Zusätzlich gibt es eine Zone Depok Corner, die eine Sammlung von Literatur und Informationen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt Depok bereitstellt“, erläuterte die Leiterin von Diskarpus am Donnerstag (21.05.).
Hybrides Beschaffungssystem auf Basis von Regionalhaushalt und Spenden
Die Leiterin von Diskarpus fügte hinzu, dass die Wachstumskurve des Buchvolumens in der Bibliothek jährlich einen positiven Trend zeige. Die Bestandszugänge erfolgen aus zwei Finanzierungsquellen: direkte Ausgabenzuweisung aus dem Regionalhaushalt der Stadt Depok und Optimierung von Spenden Dritter (Crowdsourcing).
Die Intervention des Regionalhaushalts konzentriert sich auf den Kauf neuer gedruckter Bücher und Lizenzen für elektronische Bücher. Gleichzeitig wird der Sammlungsausbau durch Buchspenden der Allgemeinheit, Verpflichtungen des staatlichen Zivilapparats der Stadt Depok (ASN) sowie institutionelle Anreize der Nationalbibliothek Indonesiens und relevanter Ministerien unterstützt.