(Spezialbericht)

Labuhanbatu. Tommy, Mitglied des Regionalparlaments von Labuhanbatu von der Partei PDI Perjuangan, besuchte am Montag (25. Mai 2026) das Brandopfer M Nuh (56), einen Bewohner von Tahalak Simin (Talsim) im Dorf Sirandorung, Bezirk Nord-Rantau. Der Brand hatte am Sonntag (24. Mai 2026) stattgefunden.

Bei dem Besuch brachte Tommy nicht nur Grundnahrungsmittel und finanzielle Unterstützung mit, sondern mietete für die Familie des Brandopfers auch ein Haus für die nächsten sechs Monate an.

„Sie haben mir erzählt, dass sie vorübergehend bei einem Nachbarn wohnen. Deshalb haben wir eine Mietwohnung für sie gefunden – mindestens für die nächsten sechs Monate. Falls das Haus bis dahin noch nicht wieder aufgebaut ist, verlängern wir den Mietvertrag“, sagte Tommy, während er das Haus des Opfers besichtigte.

Tommy sagte, er habe von dem Brandvorfall über soziale Medien erfahren. Aus Mitgefühl sei er sofort zum Ort des Geschehens gefahren, um der Familie des Opfers beizustehen und Hilfe zu leisten.

Er bat die Familie von M Nuh auch darum, in dieser Prüfung geduldig zu bleiben.

„Verharrt nicht in der Trauer – in allem steckt eine Lehre. Wichtig ist, stark zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass Gutes kommt. Ich habe auch Kollegen gebeten, sich um die Bedürfnisse der Familie von Herrn M Nuh zu kümmern“, so Tommy.

M Nuh schilderte derweil den Brand, der sein Haus zerstörte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war er mit seiner Motorrikscha unterwegs auf der Suche nach Fahrgästen, während seine Frau, sein Kind und sein Schwiegersohn ebenfalls außer Haus waren.

Kurz darauf rief ihn ein Nachbar an und sagte, sein Haus stehe in Flammen. Als er am Ort eintraf, stand das Haus bereits lichterloh in Brand.

„Als ich nach Hause kam, waren schon viele Leute da, und das Haus brannte heftig. Auf einmal wurde mir schwarz vor Augen“, erzählte er.

Durch das Feuer wurden auch sämtliche Wertgegenstände der Familie vernichtet, darunter Ersparnisse in Höhe von mehreren zehn Millionen Rupiah, die im Haus aufbewahrt wurden.

M Nuh sagte, er sei gerührt über die Aufmerksamkeit und Hilfe, die Tommy seiner Familie zuteilwerden ließ.

„Ich bin sehr dankbar. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Diese Hilfe bedeutet uns enorm viel. Möge er immer bei guter Gesundheit sein, reichlich Nahrung haben und all seine Wünsche von Allah, dem Erhabenen, erfüllt werden“, sagte er.

Während des Besuchs war auch zu sehen, wie Tommy die Familie des Opfers aufmunterte und M Nuh umarmte, der mehrmals weinte, als er von dem Unglück berichtete, das er erlitten hatte.