Sourav Ganguly erzielte 131 Runs bei seinem Test-Debüt im Lord’s. Jetzt hatte er ein weiteres „Debüt“ – im Gully-Cricket. Die Herausforderung für Sourav bestand darin, den Lord’s-Rekord zu brechen. Und auch dort zeigte er eine majestätische Leistung. Obwohl es nur Gully-Cricket war, war die alte Dominanz aus „Dadas“ Schläger deutlich zu sehen. Er brach auch den Lord’s-Rekord.
Für eine besondere Challenge wurde er zu dem beliebten Instagram-Kanal „Gully Cricket In“ eingeladen. Dieses Team lädt verschiedene Cricketspieler aus dem In- und Ausland ein und stellt ihnen unterschiedliche Aufgaben. Ein Schlagmann muss zum Beispiel eine bestimmte Anzahl Runs in einer festgelegten Anzahl von Bällen erzielen. Oder ein Bowler wird herausgefordert, Runs zu verhindern. Auf der anderen Seite stehen Schlagleute oder Bowler dieser Gruppe. Bereits zuvor wurden Stars wie Rinku Singh und Tim David zum Gully-Cricket eingeladen.
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Dieses Mal wurde Sourav herausgefordert, mehr Runs zu erzielen als bei seinem Debüt-Test im Lord’s. Dabei durfte er jedoch höchstens zweimal aussteigen. Selbst mit 53 Jahren spielte er die berühmten „Go home, daddy“-Schläge. Nach einem Six scherzte er, dass er zum Ball auch gleich noch eine Mango bekomme. Sein Half-Century erreichte er nach 34 Bällen. Zwischendurch verlor er einmal sein Wicket. Danach gelang ihm ein Century mit 58 Bällen. Anschließend feierte er, indem er seinen Schläger kreisen ließ. Obwohl man ihn bat, zur Feier wie im Lord’s sein Trikot auszuziehen, lehnte er ab. Am Ende verlor er zwei Wickets und erzielte dabei 132 Runs. Das bedeutet, er übertraf seinen Lord’s-Rekord – und das mit 68 Bällen.
Das Video dieses Spiels ist bereits in den sozialen Medien viral gegangen. Angesichts seiner aggressiven Spielweise behaupten viele, er könnte immer noch mit einer besseren Strike-Rate als so mancher IPL-Spieler schlagen. Und die Bowler beim „Gully Cricket“ sind keineswegs durchschnittlich. Sie bowlen mit beachtlichem Tempo und Schwung. Internetnutzer sind begeistert von Souravs ungebrochener Dominanz.