Dieses aus einem Helikopter aufgenommene Foto zeigt Polizeibeamte bei der Durchsuchung des Hauses eines vermissten 11-jährigen Jungen, dessen Leiche später an einer Straße in einem Waldgebiet gefunden wurde.

Ein Mann, der festgenommen wurde, weil er die Leiche seines Stiefsohns, der wochenlang vermisst worden war, beseitigt haben soll, versteckte den Leichnam mutmaßlich an verschiedenen Orten, bevor die Polizei ihn nach einer großangelegten Suchaktion in Westjapan entdeckte, so die örtliche Polizei.

Die Festnahme des 37-jährigen Stiefvaters markiert eine dramatische Wende, nachdem die Polizei im Fall des Jungen, der am 23. März verschwand, nach Hinweisen gesucht hatte.

Die Todesursache des Jungen steht noch nicht fest. Seine Leiche wurde in einem ländlichen Gebiet gefunden.

In einer Pressekonferenz erklärte die örtliche Polizei, dass der Junge am Morgen des 23. März, dem Tag seines Verschwindens, noch am Leben war. Es habe keine Hinweise auf Misshandlung oder Übergriffe gegen den Jungen gegeben.

Nach einer polizeilichen Untersuchung wurde der Vater unter dem Verdacht festgenommen, die Leiche zwischen dem 23. März und Montag beseitigt zu haben. Er hat die Vorwürfe eingeräumt und soll gesagt haben: „Ich habe es getan.“

Zunächst hatte er der Polizei gesagt, er habe den Jungen am 23. März gegen 8 Uhr morgens in der Nähe der Schule abgesetzt.