Ein Mann, der Geschäftsführer eines IT-Unternehmens, wurde unter dem Verdacht der Leichenbeseitigung festgenommen. Laut Ermittlungskreisen soll der Mann Anfang Oktober letzten Jahres mit einem Mietwagen in Bergregionen im Westen unterwegs gewesen sein. Die Leiche wurde bisher nicht gefunden. Die Polizei, die vermutet, dass die Leiche in diesem Gebiet abgelegt wurde, hat mit der Durchsuchung der Berge begonnen.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 49-jährigen Geschäftsführer eines IT-Unternehmens. Er soll die Vorwürfe bestreiten und angeben: „Ich war das nicht.“ Ein männlicher Angestellter des Unternehmens in den Fünfzigern wird seit September letzten Jahres vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der beseitigten Leiche um diesen Mann handelt.
In den Bergen entlang einer Fernstraße in der Stadt bildeten die Ermittler mehrere Teams. Sie riefen einander Warnungen zu wie „Achtung, Klippe! Vorsicht“ und durchsuchten mit Metallstäben das trockene Laub zu ihren Füßen.
Fuhr in der Gegend umher und kaufte Planen
Ermittlungskreisen zufolge soll der Verdächtige Anfang Oktober, als die Leiche vermutlich abgelegt wurde, ein Auto gemietet haben und damit im Bereich des Berges Takao sowie im Westen der Präfektur Kanagawa unterwegs gewesen sein. Zudem wurde neu entdeckt, dass er kurz zuvor mehrere Planen gekauft hatte. Die Polizei untersucht den Zusammenhang.
Nach Angaben der Ermittlungsabteilung erfolgte die Festnahme aufgrund des Verdachts, der Mann habe die Leiche um den 5. und 6. Oktober letzten Jahres aus den Geschäftsräumen seines Unternehmens entfernt und beseitigt. In den Ermittlungskreisen heißt es, dass in den Geschäftsräumen an mehreren Stellen Blutspuren bestätigt wurden, die vermutlich von dem vermissten Angestellten stammen.