Was sollten Sie tun, wenn Sie Opfer von Telekommunikations- oder Online-Betrug werden? Der erste Schritt ist natürlich, die Polizei zu verständigen und Hilfe zu suchen. Einige Betroffene suchen jedoch nach der Täuschung im Internet nach „was tun bei Betrug“ und landen so in Fallen, die Kriminelle im Netz aufgestellt haben. Sie stürzen in die nächste Falle und verlieren erneut Geld.
So funktioniert der Betrug: Typischerweise geben sich die Täter als „Cyber-Polizei“, „Rechtsanwälte“ oder „Hacker“ aus. Opfer, die bei solchen Personen Hilfe suchen, laufen direkt in eine Falle. Sie können ihre Verluste nicht nur nicht zurückerhalten, sondern geraten in eine noch ausweglosere Situation. Dieser Betrug nutzt die echte Betrugserfahrung und den dringenden Wunsch der Opfer aus, ihr verlorenes Geld wiederzubekommen, um Phishing-Betrug zu begehen. Da die Opfer aktiv nach Hilfe suchen und den Kontakt herstellen, fällt es den Betrügern leichter, ihr Vertrauen zu gewinnen. Gleichzeitig sind die Opfer oft angespannt, panisch und machen sich selbst Vorwürfe. Zusammen mit den Versprechungen der Betrüger, bei der Rückholung des Geldes zu helfen, sind die Wachsamkeit und die Fähigkeit, Täuschungen zu erkennen, vermindert. Das macht die Opfer anfälliger dafür, erneut betrogen zu werden.
Hinweis der Polizei: Der richtige Weg, um nach einem Telekommunikations- oder Online-Betrug versuchen, Verluste zurückzuholen, ist: umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten, aktiv mit den Behörden zusammenarbeiten und dann geduldig abwarten.
Vertrauen Sie nicht leichtgläubig Online-Werbung; auch professionelle Zertifikate können gefälscht sein. Seien Sie wachsam gegenüber Personen, die behaupten, „Anwälte“, „Cyber-Polizei“ oder „Hacker“ zu sein und anbieten, bei der Rückerstattung von durch Betrug verlorenem Geld zu helfen – insbesondere, wenn sie Vorauszahlungen oder Provisionen verlangen. Dabei handelt es sich durchweg um Betrüger.