Der Rajya-Sabha-Abgeordnete John Britas von der Kommunistischen Partei Indiens (Marxisten) (CPI-M) erklärte, dass ‚The Kerala Story 2‘ ein ‚Propaganda‘-Film sei, der darauf abziele, vor den anstehenden Parlamentswahlen im Bundesstaat Spaltung zu schüren. Er stellte die Frage, ob es lokale Führungskräfte der Bharatiya Janata Party (BJP) wagen würden, ein Verbot von ‚Rindfleisch‘ zu fordern.
Die Kontroverse brach aus, nachdem im ‚Trailer‘ des Films eine Frau gezeigt wurde, die gezwungen wird, Rindfleisch zu essen. Diese Szene wurde vor Gericht angefochten. Britas behauptete, dieser Film sei Teil einer politischen Bestrebung, Wähler vor den Wahlen zu polarisieren und Kerala in Verruf zu bringen.
Er sei jedoch nicht dafür, den Film zu verbieten. Er sagte: ‚Das ist ein Propagandafilm. Er gehört eher in die Gosse, als dass man ihn im Kino anschaut.‘ Er fügte hinzu: ‚Es ist völlig klar, dass die BJP mit solcher bösartigen Propaganda Kerala in Verruf bringen, dort ihren Einfluss vergrößern, eine kommunale Polarisierung schaffen und ein falsches Bild von diesem Bundesstaat zeichnen will. Dieser Staat ist der friedlichste und bekannt für sein kommunales Harmonie- und Einvernehmen.‘
Britas stellt BJP in Film-Kontroverse offene Herausforderung
Der Film hat auch weitreichende Reaktionen in den sozialen Medien ausgelöst, mit vielen Beiträgen, die die kommunale Harmonie des Staates diskutieren. Britas sagte, die Macher des Films verstünden die Gesellschaft Keralas nicht. Britas forderte zudem BJP-Führungskräfte in Kerala heraus, sich zu einem Verbot von ‚Rindfleisch‘ zu äußern.
Britas sagte: ‚Ich stelle die Herausforderung: Kann irgendein BJP-Führer in Kerala eine Aussage treffen, dass Rindfleisch verboten werden sollte? Kann irgendjemand sagen, dass Rindfleisch in Kerala verboten werden sollte.‘ Der CPI-M-Führer sagte: ‚Ist es nicht wahr, dass die meisten dieser BJP-Führer Rindfleisch essen? Es ist Teil Ihrer Wahlfreiheit, ob Sie Rindfleisch, Schweinefleisch, Hammelfleisch oder Hühnchen essen wollen.‘
Britas sagte: ‚Als die erste Kerala Story herauskam, haben wir sie damals auch nicht verboten. Niemand ging hin, um den Film zu sehen.‘ Er sagte: ‚Die Leute sollen erkennen, was dieses teuflische Spiel ist, das die BJP spielt.‘ Der CPI-M-Führer äußerte auch Zweifel an den Behauptungen zum kommerziellen Erfolg des vorherigen Films und deutete an, dass organisierte Unterstützung und Massenticketkäufe zu dessen Einspielergebnissen beigetragen haben könnten.