Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Montag seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 auf 3,3 % angehoben. Das ist ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegenüber der Oktober-Prognose. Für 2027 erwartet der IWF ein globales Wachstum von 3,2 %.

Der IWF hat auch die Wachstumsprognose für die USA von 2,1 % auf 2,4 % heraufgesetzt. Für China setzt er die Prognose bei 4,5 % an, eine Anhebung um 0,3 Prozentpunkte. Für die Eurozone liegt die Prognose bei 1,3 %, ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Schätzung.

Der IWF stellte in seinem Bericht fest: „Die globale Inflation wird voraussichtlich zurückgehen, aber die US-Inflation wird nur allmählich auf ihr Zielniveau zurückkehren. Zu den wesentlichen Abwärtsrisiken zählen eine Neubewertung von Technologieerwartungen und eine Eskalation geopolitischer Spannungen.“ Der Bericht fügte hinzu, die politischen Entscheidungsträger sollten „fiskalische Puffer wiederaufbauen, Preis- und Finanzstabilität wahren, Unsicherheiten verringern und strukturelle Reformen umsetzen.“