Krasnodar, 23. Januar. Die Straßen- und Stadtbetriebe in Krasnodar sind für die kommenden drei Tage in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Sie werden rund um die Uhr im Einsatz sein. Für die Stadt gilt eine Unwetterwarnung. Die Meteorologen prognostizieren Regen, der in Schnee übergeht, Glätte, Frost und starke Windböen.

„Unsere Fachkräfte überwachen die Lage in der Stadt durchgehend. 132 Fahrzeuge sind einsatzbereit. Davon haben bereits 80 Fahrzeuge – Schneepflüge – ihren Nachtdienst aufgenommen. Die übrigen 35 Wasserpumpenfahrzeuge und 17 Motortauchpumpen werden bei Bedarf an potenzielle Überflutungsstellen beordert“, so ein Sprecher.

Bei Bedarf werden die Fahrzeuge Straßen von Schnee räumen und die Fahrbahnen mit einem Salz-Sand-Gemisch bestreuen. Der Stadtchef appellierte an die Bewohner Krasnodars, nicht mit Sommerreifen zu fahren. Zudem wurden die Bürger daran erinnert, dass tagsüber durch das Tauwetter Dachlawinen drohen.

Die Stadtbetriebe räumen und streuen weiterhin nachts Gehwege, Bushaltestellen sowie Fußgängerüber- und -unterführungen mit abstumpfendem Streugut. Außerdem werden im Stadtgebiet bei einsetzendem Tauwetter die Straßenabläufe freigehalten.

Krasnodar

Krasnodar ist eine bedeutende Stadt im Süden Russlands. Sie wurde 1793 als Festung mit dem Namen Jekaterinodar („Katharinas Geschenk“) zu Ehren von Kaiserin Katharina der Großen gegründet und war das historische und kulturelle Zentrum der Kuban-Kosaken. Nach der Russischen Revolution wurde sie 1920 in Krasnodar („Rotes Geschenk“) umbenannt. Heute ist die Stadt ein lebendiges administratives und wirtschaftliches Zentrum der umliegenden landwirtschaftlichen Region.