In Chongqing fand eine Investitions- und Handelsmesse zwischen Äthiopien und dem Bezirk Shapingba statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das „China-Äthiopien Kultur- und Wirtschaftszentrum“ eröffnet und gleichzeitig das Projekt „Äthiopisches Kaffee-Ausstellungszentrum“ gestartet.
Mit dem Fokus auf die Internationalisierung der Chongqinger Fertigungsindustrie und der Erschließung äthiopischer Ressourcen werden beide Seiten ihre wirtschaftlichen, handels- und kulturellen Austauschbeziehungen vertiefen. Ziel ist der Aufbau eines nachhaltigen, vielseitigen Wirtschafts- und Handelsökosystems.
„Als eines der attraktivsten Investitionsziele Afrikas erweitern wir durch eine Reihe von Reformen die Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Fertigung, Landwirtschaft, Energie, Kultur und Tourismus. Wir schaffen so eine transparentere, standardisiertere und effizientere Entwicklungsumgebung für Investoren, die langfristige und stabile Erträge suchen“, sagte der äthiopische Botschafter in China. Das Handelsvolumen zwischen Äthiopien und China sei über die Jahre kontinuierlich gewachsen, China sei zum größten Handelspartner Äthiopiens geworden. Während Äthiopien seine Handelspolitik kontinuierlich optimiere und die Infrastruktur verbessere, böte das Land reichhaltige Chancen in den Bereichen Fertigung, Landwirtschaft, Energie, Kultur und Tourismus.
Der Botschafter betonte, er hoffe, dass chinesische Investoren den Markt für äthiopische Produkte aktiv erkunden, die Verbindungen weiter vertiefen und gemeinsam vielseitige Kooperationsmöglichkeiten ausloten würden. Äthiopien werde seinerseits alles daran setzen, ein hervorragendes Geschäftsumfeld zu schaffen und mehr chinesischen Unternehmen, die in Äthiopien investieren, Unterstützung zu bieten.
Es wurde erläutert, dass das „China-Äthiopien Kultur- und Wirtschaftszentrum“ und das Projekt „Äthiopisches Kaffee-Ausstellungszentrum“ für hochwertige afrikanische Spezialprodukte wie äthiopischen Kaffee und Kulturtourismus-Ressourcen auf ihrem Weg in den westchinesischen Markt Dienstleistungen aus einer Hand anbieten werden. Dazu zählen Politikberatung, rechtliche Unterstützung und Geschäftsanbahnung. Gleichzeitig werden sie die vertiefte Interaktion beider Seiten in den Bereichen Kulturtourismus, Kunstausstellungen und Talentförderung vorantreiben und so die Vermarktung weiterer „Made-in-Chongqing“-Produkte wie Elektromotorräder und Landmaschinen in Afrika beschleunigen.