Experten zufolge beschränkt sich der Anstieg der Immobilienpreise nicht mehr nur auf Metropolen wie Delhi, Mumbai oder Bangalore. Die Hauptgründe sind die Verlagerung von Arbeitsplätzen in andere Städte, verbesserte Stadtplanung und veränderte Lebensstile, die sich nicht mehr ausschließlich auf große Ballungsräume konzentrieren.
Delhi
Delhi, die Hauptstadt Indiens, blickt auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurück und war Zentrum mehrerer Reiche, darunter des Delhi-Sultanats und der Moguln. Die Stadt ist ein bedeutendes kulturelles und politisches Zentrum und beherbergt UNESCO-Welterbestätten wie das Rote Fort, den Qutub Minar und das Humayun-Mausoleum, die ihr vielschichtiges historisches Erbe widerspiegeln. Heute ist Delhi eine pulsierende Metropole, die antike Monumente mit modernem Stadtleben verbindet.
Mumbai
Mumbai, früher bekannt als Bombay, ist eine bedeutende Hafenstadt an der Westküste Indiens und das Finanzzentrum des Landes. Ihre moderne Geschichte begann im 17. Jahrhundert mit der Übergabe an die Britische Ostindien-Kompanie. Aus einer Gruppe von sieben Inseln entstand durch Landgewinnungsprojekte eine pulsierende Metropole. Heute ist Mumbai ein lebendiges Kulturzentrum, bekannt für die Bollywood-Filmindustrie, koloniale Architektur wie den Chhatrapati Shivaji Terminus und Wahrzeichen wie das Gateway of India.
Bangalore
Bangalore, offiziell Bengaluru, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka und ein bedeutendes Technologiezentrum, das oft als „Silicon Valley Indiens“ bezeichnet wird. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von Kempe Gowda I. gegründet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen britischen Militärstützpunkt. Heute verbindet Bangalore historische Sehenswürdigkeiten wie den Bangalore-Palast und Tipu Sultans Sommerpalast mit ihrer modernen Identität als kosmopolitisches Zentrum für Innovation und Bildung.