Die Gemeinde Al Kufra sieht sich mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert, da die Zahl der sudanesischen Vertriebenen in der Gemeinde und ihrem Umland stark angestiegen ist.
Der offizielle Gemeindesprecher erklärte in einer Pressemitteilung, dass der Zuzug die städtischen Dienstleistungen, insbesondere den Gesundheitssektor, stark belaste. Viele der Vertriebenen lebten unter schwierigen humanitären Bedingungen, vor allem auf Farmen am Stadtrand. Dies mache sie anfälliger für Krankheiten, besonders Kinder sowie gefährdete Gruppen wie Frauen und ältere Menschen.
Er wies darauf hin, dass mehrere internationale Organisationen ihre Unterstützung in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, der Behörde zur Bekämpfung illegaler Einwanderung und der Sicherheitsdirektion von Al Kufra fortsetzen, um die Belastung der städtischen Infrastruktur zu verringern. Im Rahmen dieser Kooperation werde humanitäre Hilfe an viele Vertriebene und Bedürftige verteilt.
Diese Hilfe umfasse Lebensmittel, Hygienematerial, Kleidung, Hausrat und Decken. Sie werde von mehreren Stellen bereitgestellt, vor allem vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), dem Welternährungsprogramm (WFP), der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) in Partnerschaft mit dem Roten Halbmond.
