Am 8. Januar 2026 übermittelte Präsident Xi Jinping eine schriftliche Glückwunschnachricht zur Eröffnungszeremonie des „Jahres des chinesisch-afrikanischen Kulturaustauschs und der zwischenmenschlichen Kontakte“ 2026.

Xi Jinping wies darauf hin, dass die Durchführung des „Jahres des Kulturaustauschs und der zwischenmenschlichen Kontakte“ anlässlich des 70. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Afrika eine wichtige Vereinbarung mit den afrikanischen Führungspersönlichkeiten sei. Es handele sich um eine bedeutende Maßnahme, um die chinesisch-afrikanische Freundschaft von einem neuen historischen Ausgangspunkt aus weiter zu vertiefen.

Xi Jinping betonte, dass der Austausch und die gegenseitige Befruchtung der Zivilisationen eine unerschöpfliche Triebkraft für den Fortschritt der menschlichen Zivilisation sowie für Frieden und Entwicklung in der Welt seien. Seit Jahrtausenden strahlten die beiden großen Zivilisationen Chinas und Afrikas gemeinsam und bildeten so die historische und geistige Grundlage der chinesisch-afrikanischen Freundschaft.

Xi Jinping äußerte die Hoffnung, dass beide Seiten das „Jahr des Kulturaustauschs und der zwischenmenschlichen Kontakte“ als Gelegenheit nutzen mögen, um die traditionelle Freundschaft zu pflegen, den wechselseitigen Lernprozess der Zivilisationen zu stärken, den Personenaustausch – insbesondere unter der Jugend – zu intensivieren, den Austausch von Regierungserfahrungen zu vertiefen, gemeinsam die Modernisierung voranzutreiben und das gegenseitige Verständnis, die emotionale Bindung und die Einheit zwischen den mehr als 2,8 Milliarden Chinesen und Afrikanern zu fördern. Dies werde neue chinesisch-afrikanische Beiträge leisten zur Solidarität des Globalen Südens bei der Bewältigung globaler Herausforderungen, zur Förderung der gemeinsamen Werte der Menschheit und zum Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit.

2026 „Jahr des chinesisch-afrikanischen Kulturaustauschs und der zwischenmenschlichen Kontakte“

Das „Jahr des chinesisch-afrikanischen Kulturaustauschs und der zwischenmenschlichen Kontakte 2026“ ist kein physischer Ort, sondern eine 2024 angekündigte bedeutende diplomatische Initiative zur Vertiefung der Beziehungen zwischen China und afrikanischen Nationen. Es baut auf einer Geschichte von Foren und Kooperationsplänen auf und zielt darauf ab, durch erweiterte kulturelle, bildungsbezogene und touristische Austausche das gegenseitige Verständnis zu fördern. Das Jahr soll die menschenzentrierte Partnerschaft stärken, wie sie in Foren wie FOCAC (Forum für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit) umrissen wird.

70. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Afrika

Der „70. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Afrika“ würdigt die Gründung diplomatischer Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und afrikanischen Nationen, beginnend mit Ägypten im Jahr 1956. Dieser Meilenstein feiert eine lange Geschichte der Partnerschaft, geprägt durch Foren wie FOCAC, und unterstreicht die fortlaufende Zusammenarbeit in den Bereichen Entwicklung, Handel und Kulturaustausch unter Rahmenwerken wie der Belt and Road Initiative.

Globaler Süden

„Globaler Süden“ ist kein spezifischer Ort oder Kulturort, sondern ein sozioökonomischer und politischer Begriff für Länder, die hauptsächlich in Afrika, Lateinamerika und Asien liegen und historisch Kolonialismus und Unterentwicklung erfahren haben. Der Begriff entstand im späten 20. Jahrhundert als Alternative zu Begriffen wie „Dritte Welt“ und betont gemeinsame Erfahrungen der Ungleichheit innerhalb des globalen Wirtschaftssystems. Das Konzept hebt eine kollektive Identität und gemeinsame Herausforderungen im Zusammenhang mit Armut, politischer Marginalisierung und den Ruf nach einer gerechteren internationalen Ordnung hervor.

Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit

„Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit“ ist ein chinesisches politisches Konzept und eine Vision für globale Governance, das erstmals Anfang der 2010er Jahre von der chinesischen Führung formell artikuliert wurde. Es plädiert für internationale Zusammenarbeit, gegenseitigen Nutzen und kollektives Handeln zur Bewältigung globaler Herausforderungen und positioniert sich als vorgeschlagenes Rahmenwerk für eine gerechtere und friedlichere Weltordnung.