Der Vorfall ereignete sich am 3. Januar in einem Wohnkomplex in der Starokubanskaya-Straße.

Berichten zufolge hatte ein Unbekannter bereits am Vortag versucht, über den Parkplatz in das Gebäude zu gelangen, wurde aber von Bewohnern aufgehalten. Am nächsten Tag versuchte er erneut einzudringen, diesmal am Wachposten vorbei. Die dort arbeitende Rentnerin sprach den Fremden an und fragte nach seinem Ziel. Er bot an, ihr eine Wohnung zu zeigen. Als sich die Seniorin näherte, schlug er ihr ins Gesicht.

Noch am selben Tag, dem 3. Januar, erstattete die 67-jährige Geschädigte bei der Polizei Anzeige. Es wird berichtet, dass der Unbekannte an zwei aufeinanderfolgenden Tagen versucht hatte, in das Wohnhaus einzudringen, die als Hausmeisterin arbeitende Rentnerin ihn jedoch nicht eingelassen hatte.

Die Ermittlungsbehörden setzen die Suche nach dem Angreifer fort.

„Es werden ermittlungs- und operativ-taktische Maßnahmen durchgeführt, um die Identität und den Aufenthaltsort des Aggressors festzustellen. Für die Rentnerin wurde eine gerichtsmedizinische Untersuchung angeordnet“, teilt der Pressedienst mit.

Krasnodar

Krasnodar ist eine Großstadt im Süden Russlands. Sie wurde 1793 als Festung mit dem Namen Jekaterinodar („Katharinas Geschenk“) zu Ehren von Kaiserin Katharina der Großen gegründet und war das historische und kulturelle Zentrum der Kuban-Kosaken. Nach der Russischen Revolution wurde sie 1920 in Krasnodar („Schönes Geschenk“) umbenannt. Heute ist die Stadt ein lebendiges Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum für die umliegende landwirtschaftliche Region.

Starokubanskaya-Straße

Die Starokubanskaya-Straße ist eine historische Hauptverkehrsstraße in Krasnodar. Ihre Ursprünge reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als sie zu einer der ersten Straßen der Siedlung gehörte. Ihr Name, der „Alt-Kuban“ bedeutet, spiegelt das kosakische Erbe der Region und die Entwicklung parallel zum Wachstum von Jekaterinodar (dem früheren Namen Krasnodars) wider. Heute ist sie für ihre erhaltene vorrevolutionäre Architektur bekannt und verbindet als kulturelle Achse die Vergangenheit der Stadt mit ihrem modernen Leben.