Washington, 9. Januar 2026. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat erneut eine kontroverse und scharfe Aussage zu Mexiko getätigt. Trump behauptete, Mexiko werde nicht von seiner Regierung, sondern von Drogenkartellen regiert. Seine Äußerung hat eine neue Debatte in der internationalen Politik ausgelöst und die Diskussionen über die US-mexikanischen Beziehungen verschärft.

Im Anschluss an Maßnahmen gegen Venezuela erklärte Präsident Donald Trump am Donnerstag, seine Regierung werde bald mit Operationen gegen Drogenkartelle vor Ort beginnen.

In einem Interview behauptete Trump, Drogenkartelle würden Mexiko beherrschen. Dies verursache jährlich 250.000 bis 300.000 Tote in den USA.

Er sagte, der Drogenschmuggel auf dem Seeweg sei zu 97 % gestoppt worden, daher werde nun an Land vorgegangen. Weitere Details zu den Plänen nannte er jedoch nicht.

Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat auf Trumps Aussagen scharf reagiert. Im Anschluss an die Festnahme Maduros erklärte sie, die USA besäße keine Region.

Diese Äußerung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Wahlklima in den USA erhitzt und Trump für seine aggressive Politik bekannt ist. Analysten glauben, dass Trump durch das Aufgreifen von Themen wie Mexiko und Einwanderung versucht, seine Unterstützerbasis zu festigen. Trump hatte zuvor bereits scharfe Aussagen zu Themen wie Mauerbau und Grenzkontrolle in Bezug auf Mexiko getätigt.

Eine starke Reaktion Mexikos auf Trumps Aussage wird erwartet. Die mexikanische Regierung hat solche Vorwürfe bereits in der Vergangenheit zurückgewiesen und stets an die USA appelliert, den Dialog auf der Grundlage gegenseitigen Respekts zu führen. Experten zufolge können solche Aussagen die Spannungen in den diplomatischen Beziehungen beider Länder erhöhen.

Das Thema Drogenkartelle ist seit langem ein sensibler Punkt in den Beziehungen zwischen den USA und Mexiko. Während Mexiko von Bemühungen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität spricht, betrachtet die USA den grenzüberschreitenden Drogenhandel als große Bedrohung für ihre innere Sicherheit. Trumps Aussage hat dieses komplexe Problem erneut in die Schlagzeilen gebracht.

Insgesamt schürt Donald Trumps Äußerung nicht nur politische Kontroversen, sondern könnte auch die Beziehungen zwischen den USA und Mexiko sowie die Grenzsicherheitspolitik in der kommenden Zeit beeinflussen. Alle Blicke richten sich nun darauf, wie die mexikanische Regierung und die US-Politikführung auf diese Aussage reagieren werden.