LAOAG CITY – Das Büro für Fischerei und aquatische Ressourcen (BFAR) appelliert an die Küstengemeinden in den Ilocos-Provinzen, bei der Erhaltung von Galunggong (Makrelenhecht) mitzuwirken. Dies soll durch die Regulierung der gesetzlich erlaubten Fanggeräte und die Einhaltung von Schonzeiten erreicht werden, um stabile Fischbestände zu gewährleisten.

Im Rahmen einer Informationskampagne namens „Rolling for Sustainability“ einigten sich die Teilnehmer – darunter Betreiber kommerzieller Fischerboote, Eigentümer von Treibnetzen sowie lokale Fischer, Händler und Verarbeiter von Makrelenhecht – auf die Umsetzung verschiedener Strategien und Kontrollmaßnahmen zur Steigerung der Produktion.

Im Rahmen des Fischereimanagementplans wurde eine Fangbeschränkung von 45 Prozent vorgeschlagen, um nachhaltige Fischbestände zu erhalten und Überfischung zu verhindern.

Zusätzlich wurden verstärkte Kontrollmaßnahmen empfohlen, insbesondere während der Hauptfangsaison von Mai bis Juli, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.

Der Leiter der Abteilung für Fischereiresourcenmanagement von BFAR Region 1 betonte in einem Medieninterview am Dienstag die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ziel ist es, die Umsetzung des Fischereimanagementplans zu verbessern und ihn in lokale Verordnungen und andere politische Vorschriften zur Erhaltung des Galunggong zu integrieren.

„Unser Fischereimanagementplan wurde bereits vom Managementboard des Fischereimanagementgebiets (FMA) 6 genehmigt. Wir hoffen, dass dieser umgesetzt und in lokale Verordnungen sowie durch die Erarbeitung einer fischereiadministrativen Anordnung integriert wird“, so der Beamte.

Galunggong gilt als Hauptquelle für preiswertes tierisches Eiweiß und ist daher in gewöhnlichen philippinischen Haushalten sehr beliebt. Die Art ist auch für das marine Ökosystem von entscheidender Bedeutung, da sie als Nahrung für größere Fische und Säugetiere wie Thunfisch dient.