In dem von Überschwemmungen betroffenen Gebiet Rawajati Krukut, konkret in RT 01 RW 04, fand ein Treffen mit den Anwohnern statt. Teilgenommen haben der örtliche Nachbarschaftsvorsteher, ein Vertreter des Amtes für öffentliche Arbeiten und Wohnungsbau sowie die Betreibergesellschaft der Depok–Antasari-Mautstraße. Ziel des Gesprächs war es, eine konkrete Lösung für das seit Jahren anhaltende Hochwasserproblem zu finden.

Bereits seit etwa sieben Jahren beklagen sich die Bewohner von Rawajati Krukut regelmäßig über Überschwemmungen bei starkem Regen. Aufgrund von Bürgerprotesten hat die Mautstraßen-Betreibergesellschaft bereits mehrere Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt, darunter den Bau eines Rückhaltebeckens, die Revitalisierung eines Sees sowie die Entfernung von Sedimenten und Müll aus dem Wasserlauf.

Diese Maßnahmen zeigten zunächst Erfolg. In den vergangenen vier Monaten war das Gebiet hochwasserfrei, sodass die Bewohner ihren Alltag unbehelligter bestreiten konnten. Nach dem Eid al-Fitr-Fest führten jedoch erneut starke Niederschläge zu Überschwemmungen.

Die Folgen für die Anwohner waren erneut spürbar: von unterbrochenen Ruhezeiten bis hin zu Wasserschäden an elektronischen Geräten. Erste Vor-Ort-Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Überflutung durch überlaufende Wasserspeicher, erneute Müllansammlungen und einen Engpass flussabwärts verursacht wurde, der den Wasserfluss behindert. Dies führt dazu, dass das Wasser bei starkem Regen nicht abfließen kann und stattdessen in die Wohngebiete zurückstaut.

Während des Treffens wurde betont, dass ein nachhaltiges Engagement aller Beteiligten, insbesondere der Mautstraßen-Betreibergesellschaft, entscheidend ist, um das errichtete Hochwasserschutzsystem umfassend zu evaluieren.

„Wir wollen keine Provisorien. Es muss eine ganzheitliche Bewertung geben, damit das Problem dauerhaft gelöst wird und die Bewohner bei jedem Regen nicht erneut zu Leidtragenden werden“, so die Forderung.

Zudem wurde das Amt für öffentliche Arbeiten und Wohnungsbau zusammen mit dem Nachbarschaftsvorsteher aufgefordert, das Engpass-Problem umgehend anzugehen. Dazu soll mit den Grundstückseigentümern flussabwärts koordiniert werden, um den Kanal zu verbreitern und einen ungehinderten Wasserabfluss zu gewährleisten.

Durch das Zusammenwirken von Lokalregierung, Mautstraßen-Betreiber und Gemeinschaft besteht die Hoffnung, das Hochwasserproblem in Rawajati Krukut endgültig zu lösen.

„Die Hoffnung ist simpel: Die Bewohner sollen wieder in Ruhe und ohne Angst vor Regen leben können“, lautete das abschließende Statement.