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Ashok-Kharat-Fall: In einem spektakulären Fall mit Verbindung nach Nashik sind Jitendra Shelke (50), ein enger Vertrauter des inhaftierten falschen Astrologen Ashok Kharat, und seine Frau Anuradha Shelke (45) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf dem Samriddhi Mahamarg (Samriddhi Highway) im Taluka Kopargaon, als ihr Wagen mit einem langsam fahrenden Lkw kollidierte.
Sohn bei dem Unfall schwer verletzt
Laut Polizei wurde der 14-jährige Sohn des Paares, Sujit, bei dem Crash schwer verletzt und in ein Krankenhaus in Shirdi eingeliefert. Die Familie Shelke war von Chhatrapati Sambhajinagar in Richtung Shirdi unterwegs. Der Unfall passierte in der Nähe der Dhotre-Anschlussstelle, als Jitendra Shelke, der den Wagen fuhr, auf den Lkw auffuhr.
Lkw-Fahrer flüchtet, Ermittlungen laufen
Der Lkw-Fahrer flüchtete unmittelbar nach dem Unfall vom Tatort. Die Polizei hat eine Anzeige aufgenommen, sucht nach dem Fahrer und ermittelt zu den Unfallursachen. Die ersten Ermittlungen behandeln den Vorfall als Verkehrsunfall, doch angesichts der Umstände werden auch andere Blickwinkel geprüft.
Shelkes Verbindung zu Kharat
Jitendra Shelke war ein bekannter Geschäftsmann aus Shirdi und mit der von Ashok Kharat gegründeten Shri Shivnika Sansthan verbunden. Er hatte auch als Vizepräsident dieser Einrichtung gedient. Nach Angaben der Polizei stand Shelkes Name jedoch in den gegen Kharat ermittelnden Fällen nicht als Beschuldigter.
Schwere Vorwürfe gegen Kharat
Ashok Kharat (67) wurde wegen Vergewaltigung, Betrugs und anderer schwerer Delikte festgenommen und sitzt derzeit im Gefängnis von Nashik. Mehrere Behörden ermitteln gegen ihn. Dieser Unfall hat auch in politischen Kreisen für Aufsehen gesorgt. Ein Abgeordneter äußerte den Verdacht, dass es sich möglicherweise nicht nur um einen Unfall handele. Er brachte die Sorge vor, es könne eine Verschwörung sein, um die Aufdeckung weiterer mit Kharat verbundener Fälle zu verhindern.
Er forderte eine gründliche Untersuchung der Angelegenheit. Unterdessen bezeichnete eine politische Führungsperson den Vorfall als unglaublich und erklärte, es habe bereits Befürchtungen gegeben, dass mit dem Kharat-Fall verbundene Personen in Gefahr sein könnten. Sie forderte eine beschleunigte SIT-Untersuchung.
Jüngste ED-Maßnahmen nähren Verdacht
Ein Sozialaktivist stellte ebenfalls Fragen zu dem Vorfall und wies darauf hin, dass die ED Shelke nur drei Tage vor dem Unfall verhört hatte. Am selben Tag führten ED-Beamte auch eine Durchsuchung in einem Geschäftskomplex am Canada Corner in Nashik durch, von wo aus Kharat sein Geschäft betrieb. Derzeit untersucht die Polizei den Unfall unter allen Gesichtspunkten. Unterdessen haben die anhaltenden Verschwörungsvorwürfe den Fall noch sensibler gemacht.