Neu-Delhi – Das Indian Institute of Technology (IIT) Madras wird mindestens zwei Hochschullehrer sowie Unterstützungspersonal abordnen, um der Central Board of Secondary Education (CBSE) bei der Behebung technischer Probleme im Zusammenhang mit dem Nachbewertungsverfahren zu helfen. Dies gab IIT-Madras-Direktor V. Kamakoti am Montag bekannt.
Im Anschluss an die Anweisungen von Bildungsminister Dharmendra Pradhan werden Hochschullehrer abgestellt, um alle technischen Probleme zu untersuchen, die seit dem Start der Nachbewertungsdienste in diesem Jahr aufgetreten sind. Die Weisung umfasst die Entsendung von Teams aus Professoren und technischen Experten des IIT Madras und des IIT Kanpur, um die CBSE bei der Gewährleistung eines fehlerfreien Prozesses zu unterstützen.
Auf eine entsprechende Frage erklärte Direktor Kamakoti, dass das eingesetzte Team über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit großen Webportalen sowie der dazugehörigen Hardware- und Softwareinfrastruktur verfüge. Er sagte: „Es werden einige Hochschullehrer oder Mitarbeiter mit Erfahrung im Betrieb großer Webportale und der zugehörigen Hardware- oder Softwareinfrastruktur ernannt.“
Bildungsministerium startet Verbesserungsinitiative nach Schülerbeschwerden
Der Direktor erklärte weiter: „Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Grundursache des Problems zu analysieren und bei Bedarf schnelle Abhilfemaßnahmen vorzuschlagen. Anschließend werden langfristige Lösungen entwickelt, um eine robuste Plattform für die Schüler zu gewährleisten.“ Das Institut merkte an, dass die Dauer des Einsatzes des Teams von den bei der Analyse identifizierten „Grundursachen“ abhänge. Kamakoti fügte hinzu: „Sie werden so lange eingebunden bleiben, bis die Plattform gestärkt ist.“ Vor kurzem war die CBSE wegen technischer Störungen, Zahlungsausfällen und Zugriffsproblemen während des Überprüfungs- und Nachbewertungsprozesses von Schülern und Eltern kritisiert worden.
Bereits zuvor hatte das Bildungsministerium angekündigt, dass ein Expertenteam des IIT Madras und des IIT Kanpur gezielte technische Verbesserungen am System und am technischen Arbeitsablauf umsetzen werde. Dabei solle insbesondere die Stabilität des Portals und die Serverleistung überprüft werden. Das Ministerium erklärte: „Das Team wird auch die Robustheit der gesamten IT-Infrastruktur prüfen und bei der Umsetzung von Korrekturmaßnahmen helfen, um sicherzustellen, dass die Anmeldeauthentifizierung, die Benutzerzugriffssysteme und die Zahlungsgateways korrekt und systematisch funktionieren.“