Im September 2025 verringerte sich der Leistungsbilanzüberschuss der Eurozone auf 38,1 Milliarden Euro. Im Vorjahresmonat hatte er noch 43,5 Milliarden Euro betragen. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen deutlich geschrumpften Überschuss in der Primäreinkommensbilanz zurückzuführen, der von 12 Milliarden auf nur noch 0,8 Milliarden Euro fiel.
Gleichzeitig vergrößerte sich das Defizit in der Sekundäreinkommensbilanz auf 16,2 Milliarden Euro, nach 13,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Positiv entwickelte sich dagegen der Warenhandel: Der Überschuss stieg von 27,5 Milliarden auf 34,1 Milliarden Euro. Grund dafür war ein Exportwachstum von 6,7 % auf 250 Milliarden Euro, während das Importwachstum mit 4,4 % auf 215,9 Milliarden Euro geringer ausfiel.
Ebenfalls verbesserte sich der Überschuss im Dienstleistungshandel. Er stieg auf 19,4 Milliarden Euro, nach 17,6 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
In einer breiteren Betrachtung wuchs der Leistungsbilanzüberschuss der Eurozone in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 auf insgesamt 213,4 Milliarden Euro an.