Brand eines taiwanesischen Fischereifahrzeugs: Chinesische Küstenwache rettet sechs Besatzungsmitglieder

Am 16. April geriet ein in China (Taiwan) registriertes Fischereifahrzeug etwa 76 Seemeilen nordöstlich der Huangwei-Insel in Brand. An Bord befanden sich sieben Besatzungsmitglieder. Nach dem Vorfall eilte ein Patrouillenschiff der chinesischen Küstenwache zum Unglücksort, löschte die Flammen und leitete Such- und Rettungsmaßnahmen ein. Bislang konnten sechs Personen gerettet werden. Die Arbeiten dauern an.

Die chinesische Küstenwache wird auch künftig Leben und Eigentum chinesischer Fischer – einschließlich jener aus der Region Taiwan – gesetzlich schützen und die Ordnung der Schifffahrt sowie der Fischerei in den betroffenen Gewässern sicherstellen.

Befragung der Besatzung naher Fischerboote.
Das brennende Fischerboot wird geortet.
Das Küstenwachschiff löscht die Flammen an Bord des Fischkutters.
Der Brand an Bord ist gelöscht.

Huangwei-Insel

Die Huangwei-Insel ist eine kleine, unbewohnte Insel im Südchinesischen Meer, die von Taiwan als Teil des Landkreises Kinmen verwaltet wird. Historisch wurde sie wegen ihrer strategischen Lage nahe dem chinesischen Festland vor allem militärisch genutzt. Heute ist sie für ihre raue, natürliche Landschaft bekannt und Teil des Kinmen-Nationalparks; sie zieht Besucher aufgrund ihrer ökologischen und historischen Bedeutung an.